Zum Hauptinhalt springen

FAQ

Fragen & Antworten.

Ehrliche Antworten auf die Fragen, die uns Interessenten, Kunden und neue Ansprechpartner am häufigsten stellen: vom Honorar-Modell über das Konto-Eigentum bis zur Frage, warum weniger Klicks manchmal mehr Gewinn bedeuten. Wählen Sie Ihre Situation:

Modell & Honorar

50 % klingen nach viel. Ich kenne von Agenturen eher 10–15 % vom Mediabudget.

Die beiden Prozentzahlen haben verschiedene Bezugsgrößen. Das ist das häufigste Missverständnis beim Vergleich. 10–15 % vom Mediabudget werden fällig, egal ob die Kampagnen Gewinn oder Verlust erzeugen: Bei 20.000 € Mediaspend zahlen Sie 2.000–3.000 € auch in einem Verlustmonat. Unsere 50 % beziehen sich ausschließlich auf die Wertschöpfung: den Deckungsbeitrag der Conversions, der nach Abzug der Mediakosten übrig bleibt und ohne die Zusammenarbeit gar nicht entstanden wäre. Entsteht kein Gewinn, zahlen Sie kein Honorar; entsteht viel, war die andere Hälfte davon Ihre. Ab höheren Monatsvolumina und bei längerer Zusammenarbeit geben wir Skaleneffekte zusätzlich automatisch über Volumen- und Treuerabatt weiter.

Wie lese ich die monatliche Abrechnung?

Drei Zeilen genügen: Der Gesamtwert ist die Summe der Werte aller Google Ads zurechenbaren Conversions des Monats (nach den KPI-Werten, die Sie definiert haben). Davon werden die Google-Mediakosten abgezogen. Das Ergebnis ist die Wertschöpfung. Unser Honorar beträgt 50 % davon, gegebenenfalls reduziert um Volumen- und Treuerabatt; die andere Hälfte ist Ihr Gewinnbeitrag. Alle drei Größen können Sie jederzeit im Jurodo-Cockpit nachvollziehen, nicht erst zur Rechnung. Durchrechnen können Sie das Modell mit dem Wertschöpfungs-Rechner.

Warum ist Euer Modell so komplex? Ich verstehe manchmal nur Bahnhof.

Das dürfen Sie uns jederzeit sagen, und meist ist die Abrechnung einfacher als ihr Ruf: Für Sie bleiben es die drei Zeilen aus „Wie lese ich die monatliche Abrechnung?“, jederzeit im Jurodo-Cockpit nachvollziehbar. Komplex ist die Schicht darunter: die KPI-Modellierung, die Auktionssteuerung, die laufende Nachkalkulation. Diese Komplexität halten wir bewusst von Ihnen fern, denn sie ist genau die Arbeit, für die Sie uns holen. Wenn ein Punkt unklar bleibt, gehen wir ihn im Jour-Fixe einmal gemeinsam an Ihren echten Zahlen durch. Wie das Modell insgesamt funktioniert, erklärt kompakt die Seite Zusammenarbeit.

Wer bestimmt eigentlich, was „Wertschöpfung“ ist?

Sie. Wir helfen bei der KPI-Modellierung (also bei der Frage, welche Messpunkte (Conversion-Aktionen) relevant sind und wie sie sauber getrackt werden), aber die Werte pro Conversion (Lead, Order, Abo, …), also Ihre KPI-Werte, definieren Sie. Damit setzen Sie selbst die Formel, nach der unser Honorar bemessen wird. Das ist der Grund, warum unser Modell für Sie kein finanzielles Risiko ist. Die einzige faire Gegenleistung dafür: Diese Werte bleiben eine verlässliche Grundlage, nach oben jederzeit anpassbar, nach unten transparent begründet.

Vertrag & Start

Sind wir abhängig von Jurodo? Was passiert bei einem Wechsel?

Nein. Abhängigkeit wäre das Gegenteil unseres Modells. Das Google-Ads-Konto, das Tracking-Setup und alle darin gesammelten Daten und Lernhistorien gehören Ihnen und bleiben bei einem Wechsel vollständig erhalten; wir arbeiten von Anfang an in Ihrem Konto, nicht in einem Agenturkonto. Bei einer Kündigung übergeben wir dokumentiert: Kampagnenstruktur, KPI-Modellierung und offene Punkte, sodass ein Nachfolger (intern oder extern) nahtlos weiterarbeiten kann. Wenn Sie einen konkreten Wechsel abwägen, hilft Ihnen unser Wechsel-Check, die Entscheidung strukturiert zu prüfen – mit denselben Maßstäben für alle Anbieter, uns eingeschlossen.

Wo finde ich, was vertraglich vereinbart wurde?

Den Rahmen jeder Zusammenarbeit bilden zwei Dokumente: der Rahmenvertrag (Honorar-Modell, Laufzeiten, Kündigungsrechte) und die Promotion-Briefings, die je beworbenem Angebot Ziele, KPI-Werte und Budgetgrenzen festhalten. Beide liegen bei Ihren Unterlagen und bei Ihrem Account-Team. Fragen Sie uns einfach, wir stellen sie neuen Beteiligten gern erneut zu. Kaufmännische Fragen zum Rahmenvertrag beantwortet die Geschäftsführung direkt. Wie das Modell grundsätzlich funktioniert, erklärt die Seite Zusammenarbeit. Sie ist der schnellste Einstieg für alle, die neu dazukommen.

Welche Pflichten haben wir als Kunde?

Weniger, als bei den meisten Agenturen, und alle dienen demselben Zweck: die gemeinsame Rechengrundlage fair und stabil zu halten. Operativ brauchen wir sauberes Tracking, eine feste Ansprechperson und die wirtschaftlichen Daten, auf denen die Steuerung aufsetzt. Kaufmännisch kommen drei Spielregeln dazu, die in beide Richtungen gelten.

Erstens der Budgetrahmen: Sie können ihn jederzeit anheben oder ganz öffnen. Ihn unterjährig abzusenken, geht nur im Einvernehmen mit uns oder zum neuen Vertragsjahr, so wie auch wir Ihre Vorgaben nie ohne Absprache verändern. Zweitens die KPI-Werte: nach oben jederzeit anpassbar, nach unten nur transparent und wirtschaftlich begründet. Denn diese Werte sind die Formel, nach der sich Ihr Gewinnbeitrag und unser Honorar gleichermaßen bemessen; sie einseitig kleinzurechnen würde die Grundlage aushöhlen, die Sie selbst gesetzt haben.

Drittens die Abrechnung: Sie läuft immer auf Basis der KPI-Werte, die zum jeweiligen Zeitpunkt vereinbart waren. Der Grund ist einfach: Sobald Kampagnen unter einer bestimmten Einstellung Mediaspend eingesetzt haben, ist dieser Einsatz real und lässt sich nicht rückwirkend bei Google zurückholen. Deshalb wirken Anpassungen ab dem Moment der Vereinbarung nach vorn, statt vergangene Monate umzuschreiben. So bleibt die Bemessungsgrundlage für beide Seiten ehrlich, und niemand rechnet im Nachhinein zu seinen Gunsten um.

Steuerung & Performance

Warum sehe ich unsere Anzeige nicht, wenn ich selbst google?

Weil Google Ads keine Plakatwand ist: Es gibt keine feste Platzierung, die man „gebucht hat“ und jederzeit besichtigen kann. Jede einzelne Suchanfrage löst eine eigene Auktion aus, und ob Ihre Anzeige erscheint, hängt von Nutzersignalen, Tageszeit, Standort, Gerät, Wettbewerb und unserer Gewinn-Steuerung ab. Dazu kommt: Wer wiederholt nach sich selbst sucht und nie klickt, wird vom System als uninteressiert eingestuft und sieht die Anzeige seltener. Der eigene Augenschein ist darum das unzuverlässigste Messinstrument. Die Auslieferung prüfen Sie verlässlich über die Berichte im Konto und im Jurodo-Cockpit.

Ich habe eine Anzeige von uns gesehen, mit der ich nicht einverstanden bin. Wie kann das sein?

Sagen Sie uns Bescheid, am besten mit einem Screenshot oder dem Suchbegriff. Wir prüfen den Fall und korrigieren zügig, notfalls pausieren wir die Anzeige, bis die Sache geklärt ist. Der Rahmen dafür ist die Anzeigen-Policy, die wir gemeinsam mit Ihnen abstimmen: Sie legt Marken-Sprache, erlaubte Aussagen und No-Gos fest. Innerhalb dieses Rahmens arbeiten wir bewusst eigenständig, weil wir sonst nicht die vielen Varianten gegeneinander laufen lassen könnten, aus denen sich die wirksamsten herausfiltern. Einzelne Anzeigen legen wir Ihnen deshalb nicht zur Freigabe vor. Dass eine Anzeige dennoch unglücklich wirkt, hat meist einen von zwei Gründen. Entweder die Kombination: Bei RSAs (Responsive Search Ads: Anzeigen, in denen Google aus mehreren Headlines und Descriptions die passende Kombination wählt) sind alle Bausteine policy-konform, die konkrete Zusammenstellung trifft aber den Ton nicht. Oder die Policy hat eine Lücke, an die bei der Abstimmung niemand gedacht hat. Im ersten Fall nehmen wir den Baustein oder die Kombination heraus, im zweiten schreiben wir die Policy mit Ihnen fort, damit derselbe Fall nicht wiederkommt. Beides ist ausdrücklich kein Vorwurf-Thema: Solche Hinweise sind der schnellste Weg, den Rahmen zu schärfen. Melden können Sie das jederzeit im Jour-Fixe oder direkt bei Ihrem Account-Team.

Warum „atmet“ unser Budget, statt einem festen Ausgabeplan zu folgen?

Nachfrage ist nicht gleichmäßig: Saisonalität, Wochentage, Aktionen und Wettbewerbsverhalten verschieben ständig, wann ein Euro Mediaspend am meisten Wert erzeugt. Ein starrer Ausgabeplan, ob festes Monatsbudget oder gleichmäßige Tagesausgaben, würde in starken Phasen profitable Nachfrage liegen lassen und in schwachen Phasen Geld in überteuerte Klicks drücken. Deshalb „atmet“ das Budget innerhalb der vereinbarten Grenzen: Es folgt der Wirtschaftlichkeit, nicht dem Kalender. Den Rahmen selbst (pro Monat, Quartal oder Jahr) legen Sie fest, und er umfasst die Gesamtkosten aus Mediaspend und unserem Honorar zusammen; an ihm ändern wir nichts ohne Absprache. Umgekehrt gilt dieselbe Verlässlichkeit: Sie können den vereinbarten Rahmen jederzeit anheben oder ganz aufheben. Ihn unterjährig abzusenken, geht dagegen nur im Einvernehmen miteinander oder zum neuen Vertragsjahr, so wie auch wir Ihre Vorgaben nie einseitig verändern. Innerhalb dieses Rahmens verteilt die Steuerung frei auf die einzelnen Kampagnen; feste Budgets je Kampagne sind nicht vorgesehen. Diese Verteilung ist ein zentraler Hebel für Ihre Wertschöpfung, aber nicht der einzige: Gebots-Schwellen, Suchbegriffe und Ausschlüsse, Anzeigen und die Bewertung der Conversions zahlen genauso darauf ein. Wie das Budget innerhalb des Monats automatisch ausgesteuert und bei Bedarf über die Zeit gestreckt wird, beschreibt die Methode Jurodo-Bidding; wie ein Quartals- oder Jahresrahmen nach erwarteter Saisonalität und nach Absprachen mit Ihnen auf die Monate verteilt wird, die Methode Kapazitäten & Budget.

Wenn ich im Konto filtere, haben die meisten Anzeigen, Keywords und Anzeigengruppen nichts gebracht. Verbrennen wir Geld?

Nein, dieses Bild ist normal und sogar gewollt. Nachfrage ist extrem ungleich verteilt: Wenige Suchbegriffe und Anzeigen tragen den Großteil des Volumens, und der lange Rest liefert einzeln kaum messbare Beiträge. Die breite Abdeckung ist aber die Voraussetzung dafür, die Träger überhaupt zu finden, denn welche Begriffe das sind, verschiebt sich mit Markt, Saison und Wettbewerb. Zeilen ohne Klicks kosten dabei nichts: Was nicht ausgeliefert wird, verursacht auch keine Mediakosten. Der Blick auf die einzelne Zeile unterschätzt zudem systematisch. Conversion-Daten sind je einzelnem Keyword statistisch dünn, und ein Teil der Abschlüsse fällt durch Latenz und Attributionsfenster gar nicht auf die Zeile zurück, die den Anstoß gegeben hat. Deshalb bewerten wir auf aggregierten Ebenen und über längere Zeiträume, nicht Zeile für Zeile. Vor allem aber fließt Ihr Geld nicht gleichmäßig: Die Gebots-Steuerung zieht den Spend fortlaufend dorthin, wo er nach Ihren KPI-Werten mehr Wert erzeugt, als er kostet, und unsere Automationen buchen relevante Suchbegriffe nach und schließen Unwirtschaftliches laufend aus. Käme dabei tatsächlich verbranntes Geld heraus, träfe uns das selbst: Es schmälert Ihren Gewinn und damit unser Honorar gleichermaßen. Der belastbare Maßstab ist deshalb nicht die Trefferquote in der Zeilenansicht, sondern die Wertschöpfung im Jurodo-Cockpit. Fällt Ihnen dort etwas auf, ist das genau die richtige Frage für den nächsten Jour-Fixe.

Klicks und Impressionen sind gesunken. Läuft etwas schief?

Nicht unbedingt. Oft ist es das Gegenteil. Wir steuern auf Wertschöpfung, nicht auf Anzeigeninteraktionen: Wenn die Steuerung unwirtschaftliche Klicks aussortiert, sinken Klicks und Impressionen, während Gewinn und Conversion-Qualität steigen. Ein Rückgang kann aber auch echte Ursachen haben: schwächere Marktnachfrage, intensiveren Wettbewerb oder technische Brüche (etwa nach einem Website-Relaunch). Welcher Fall vorliegt, zeigt der Blick auf die Wertschöpfung im Jurodo-Cockpit, und wenn Ihnen dort etwas auffällt, ist genau das die richtige Frage für den nächsten Jour-Fixe.

Unser Klickpreis steigt. Warum ist das für Euch „im Lot“?

Weil der Klickpreis bei uns eine Arbeitsgröße ist, kein Ziel. Wir steuern auf Wertschöpfung: Gesamtwert der Conversions minus Mediakosten. Ein steigender Klickpreis ist oft genau die Mechanik dahinter: Die Steuerung verlagert Budget auf kaufnähere, meist umkämpftere Suchanfragen. Solche Klicks kosten mehr, wandeln aber besser und bringen mehr Wert pro Klick. Ein billiger Klick ohne Abschluss ist teurer als ein teurer Klick mit Gewinn. Der Klickpreis kann daneben auch durch echten Wettbewerbsdruck steigen; die Steuerung zahlt für einen Klick aber nie mehr, als er nach Ihren KPI-Werten einbringt. Ob alles im Lot ist, zeigt darum nicht die einzelne Kennzahl, sondern die Wertschöpfung im Jurodo-Cockpit. Bewegt die sich nach oben, arbeiten die sekundären Kennzahlen wie vorgesehen.

Unsere Conversion-Rate sinkt. Warum beunruhigt Euch das nicht?

Weil auch die Conversion-Rate eine Arbeitsgröße ist, kein Ziel, und weil sie oft gerade dann sinkt, wenn die Steuerung richtig arbeitet. Kauft sie zusätzliches profitables Volumen ein, kommen Suchanfragen dazu, die seltener wandeln, dafür aber günstiger sind: Die Rate über alles sinkt, während Abschlüsse und Wertschöpfung steigen. Eine hohe Conversion-Rate ist nämlich leicht zu erkaufen: nur noch auf die engsten Marken- und Kaufbegriffe bieten, alles andere abschalten. Die Rate sähe hervorragend aus, mit weniger Abschlüssen und weniger Gewinn für Sie. Sinken kann die Rate daneben auch aus echten Gründen: veränderte Nachfrage, ein neuer Wettbewerber, eine langsamere Website oder ein Bruch im Tracking. Welcher Fall vorliegt, entscheidet darum nicht die Rate selbst, sondern die Wertschöpfung im Jurodo-Cockpit. Steigt sie, arbeiten die sekundären Kennzahlen wie vorgesehen; sinkt sie mit, reagiert die Steuerung, und genau das ist eine gute Frage für den nächsten Jour-Fixe.

Warum bewertet Ihr nicht alle Kampagnen und Conversions gleich?

Weil nicht jede Kampagne dieselbe Arbeit macht. Eine Brand-Kampagne erntet Nachfrage, die vorher entstanden ist; eine Demand-Gen- oder YouTube-Kampagne erzeugt Nachfrage, deren Abschlüsse oft erst Wochen später und damit außerhalb des Tracking-Fensters sichtbar werden. Würden wir jede gemessene Conversion gleich bewerten, sähe die erntende Kampagne systematisch zu gut aus und die aufbauende zu schlecht, und das Budget flösse an die falsche Stelle. Deshalb bewerten wir Conversions je Funnel-Layer: Im Upper Funnel gleicht ein Aufschlag (Up-Attribution) die latenten, später wirkenden Effekte aus, im Lower Funnel verhindert ein Abschlag (Down-Attribution) die Doppelzählung von Abschlüssen, die vorgelagerte Kontakte mitverursacht haben. Die Faktoren sind keine Schätzwerte: Sie kommen aus Conversion-Latenz- und Attributionsanalysen, werden gemeinsam mit Ihnen abgestimmt und im Jurodo-Cockpit und in der Abrechnung transparent ausgewiesen.

Unser Gesamtumsatz stagniert, aber Ihr gebt mehr aus und meldet steigende Wertschöpfung. Wie passt das zusammen?

Weil die beiden Zahlen unterschiedliche Fragen beantworten. Die Wertschöpfung misst den zurechenbaren Beitrag der Google-Ads-Kampagnen: den Wert der Conversions nach Ihren KPI-Werten, minus Mediakosten. Dieser Wert ist nichts anderes als die Summe der Deckungsbeiträge, die diese Conversions Ihnen zuführen. Und genau so entsteht Ihr Gesamterfolg überhaupt: Viele Disziplinen führen ihm Deckungsbeiträge zu, große und kleine, manche sogar negative. Google Ads ist eine davon, und die Wertschöpfung ist ihr Beitrag, nachdem die eigenen Mediakosten abgezogen sind. Ihr Gesamtumsatz dagegen ist die Summe aus allen Kanälen, dem Bestandsgeschäft und der Marktlage. Stagniert er, während der Google-Ads-Beitrag wächst, heißt das in der Regel: Andere Quellen geben nach (schwächere organische Nachfrage, Marktrückgang, auslaufendes Bestandsgeschäft), und die Kampagnen füllen die Lücke. Ohne den steigenden Beitrag wäre der Umsatz gesunken, statt zu stagnieren. Die berechtigte Sorge dahinter heißt Kannibalisierung: Kaufen die Anzeigen nur Umsatz ein, der ohnehin gekommen wäre? Genau dagegen arbeitet unsere Bewertung: Abschläge auf erntende Kampagnen (Down-Attribution) und die getrennte Bewertung von Neukunden und Bestandskunden. Und weil die KPI-Werte von Ihnen definiert und regelmäßig mit Ihren realen Zahlen abgeglichen werden, fällt eine echte Diskrepanz auf. Wenn Ihnen eine auffällt: in den Jour-Fixe damit, wir legen beide Zahlenwelten nebeneinander.

Steuert Ihr manuell oder überlasst Ihr alles der Google-KI?

Weder noch. Die Arbeitsteilung ist der Punkt. Googles Smart Bidding ist beim Bieten in Echtzeit-Auktionen unschlagbar, aber es optimiert nur auf die Ziele und Werte, die man ihm gibt. Genau da arbeiten wir: Wir modellieren die KPI-Werte aus Ihrer Kalkulation, differenzieren sie (etwa nach Neukunden und Bestandskunden oder nach Margen) und justieren die Zielvorgaben des Smart Bidding fortlaufend so, dass die Maschine auf Ihren Gewinn hinarbeitet statt auf billige Conversions.

Dafür haben wir eigene Werkzeuge gebaut, die über dem Google-Konto liegen: Jurodo-Bidding berechnet die Gebots-Schwellen täglich neu, pro Kampagne und Asset-Group bzw. Anzeigengruppe, aus Ihrer Wertschöpfung statt aus pauschalen Kanal-Zielen. Unsere Budgetsteuerung übersetzt die mit Ihnen vereinbarten Monats-, Quartals- oder Jahresgrenzen automatisch in Tagesbudgets, die der Nachfrage folgen statt dem Kalender. Beides läuft täglich, in jedem Konto.

Menschliche Steuerungsintelligenz oben, maschinelle Auktionsintelligenz unten. Keine der beiden Hälften funktioniert allein.

Tracking & Daten

Warum stimmen die Google-Ads-Zahlen nicht mit unserer Abo-Verwaltung überein?

Weil die Systeme unterschiedliche Fragen beantworten. Die Abweichung ist normal und kein Fehler. Google Ads schreibt einen Abschluss dem Klick zu (auch wenn er Tage später passiert), GA4 verteilt ihn über Sitzungen und Kanäle, Ihre Abo-Verwaltung zählt aktive Abos, nach Widerruf und Storno, oft Wochen später. Dazu kommen Consent-Lücken: Nutzer ohne Tracking-Einwilligung fehlen in den Web-Zahlen komplett. Entscheidend ist, ein System als Steuerungs-Wahrheit zu definieren und die anderen als Plausibilitäts-Check zu lesen. Stornos verrechnen wir dabei nicht nachträglich pro Einzelfall, sondern über die KPI-Bewertung: Der Wert je Abschluss wird mit fundierten Annahmen angesetzt und regelmäßig mit Ihren realen Bestandszahlen abgeglichen.

Zusammenarbeit & Kommunikation

Wer ist unser Ansprechpartner, und wie schnell antwortet Ihr?

Jedes Kundenprojekt hat ein festes Team aus vier Personen: Im direkten Kontakt arbeiten Sie mit einem Zweierteam aus Account Consultant und Account Analyst; dahinter ergänzen ein Google Ads Manager und ein Creative Designer das Team. Sie haben also benannte Gesichter statt eines Ticketsystems, und durch das Vierer-Setup ist auch bei Urlaub oder Krankheit immer jemand sprechfähig, der Ihr Projekt kennt. In der Regel antworten Ihre Ansprechpartner innerhalb eines Werktags; wenn es drängt, erreichen Sie sie auch direkt per Messaging oder Anruf. Wer dahintersteht, inklusive direkter E-Mail-Adressen Ihrer Ansprechpartner, zeigt die Team-Seite.

Was besprechen wir im Jour-Fixe, und wie oft findet er statt?

Der Jour-Fixe ist der feste Steuerungstermin der Zusammenarbeit: Performance-Entwicklung und Wertschöpfung (direkt am Jurodo-Cockpit), Marktbeobachtungen, offene Punkte auf beiden Seiten sowie Kapazitäts- und Budgetplanung für die kommenden Monate. Die Frequenz liegt typischerweise zwischen vier und zwölf Wochen, je nach Potenzial, Größe der Zusammenarbeit und Ihren Promotions: zu Beginn und bei großen Aktionen enger, im eingespielten Betrieb in ruhigerem Takt. Zwischen den Terminen sind wir jederzeit per E-Mail und Videocall erreichbar; wichtige Themen warten nicht auf den nächsten Termin.

Warum bekommen wir kein monatliches PDF-Reporting?

Weil Sie etwas Besseres bekommen: das Jurodo-Cockpit, Ihr Reporting mit täglich morgens aktualisierten Zahlen. Ein Monats-PDF ist eine Momentaufnahme, die beim Versand schon veraltet ist, und bei intransparenten Agenturen oft eher Verkaufsdokument als Rechenschaft. Im Cockpit sehen Sie jederzeit dieselben Zahlen wie wir: Gesamtwert, Mediakosten, Wertschöpfung, Honorar, dazu Roadmap und Gesprächsnotizen. Diese geteilte Sicht ist die Grundlage unseres Abrechnungsmodells. Ein Honorar auf Basis von Zahlen, die nur wir sehen könnten, wäre das Gegenteil von Win-Win. Wer intern dennoch ein Dokument braucht: Jede Cockpit-Ansicht lässt sich exportieren und teilen.

Ich habe die Zusammenarbeit mit Jurodo von meinem Vorgänger übernommen. Wo fange ich an?

Willkommen, und gut, dass Sie fragen, statt sich durch alte E-Mails zu wühlen. Der schnellste Einstieg in drei Schritten: Erstens die Seite Zusammenarbeit lesen. Sie erklärt das Modell, das Ihr Unternehmen mit uns vereinbart hat (Wertschöpfung, Honorar, Vertragslogik). Zweitens einen eigenen Zugang zum Jurodo-Cockpit anfordern: Dort sehen Sie alle Zahlen, die Roadmap und die bisherigen Gesprächsnotizen. Drittens ein Kennenlern-Gespräch mit Ihrem Account-Team vereinbaren. Wir machen mit jedem neuen Ansprechpartner ein persönliches Onboarding und beantworten alles, was aus der Historie unklar ist. Ihre Ansprechpartner erreichen Sie mit direkter E-Mail-Adresse über die Team-Seite.

Wir prüfen unsere Agentur-Landschaft neu. Welche Unterlagen liefert Jurodo?

Alles, was eine faire Bewertung braucht, und das meiste davon haben Sie schon: Das Jurodo-Cockpit ist die vollständige, laufend aktuelle Leistungsdokumentation Ihrer Zusammenarbeit (Wertschöpfung, Kosten, Honorar, Historie). Ergänzend liefern wir auf Anfrage eine Zusammenfassung der Vertragskonditionen, eine Einordnung der Performance im Marktumfeld und Referenzen. Öffentlich einsehbar sind unsere Cases und die Zahlen zu Team und Kundentreue. Und falls die Prüfung ergibt, dass Sie wechseln wollen: Konto, Daten und Lernhistorien gehören Ihnen. Die Übergabe ist geordnet und dokumentiert. Für die Prüfung selbst stellen wir Ihnen mit dem Wechsel-Check einen strukturierten Bewertungsrahmen bereit: Fragenkatalog, Scorecard mit Evidenz-Gewichtung und ein Risikomodell für Testszenarien – anwendbar auf jeden Anbieter, auch auf uns.

Uns liegt der Vorschlag vor, zu einer anderen Agentur oder in ein internes Team zu wechseln. Wie prüfen wir das fair?

Prüfen Sie ihn – aber strukturiert statt aus dem Bauch. Drei Fragen entscheiden: Ist die behauptete Kompetenz belegt oder eine Hypothese? Was kostet die Überprüfung tatsächlich? Ein Test ist nie gratis, denn Lernphasen der Gebotsautomatisierung, Strukturbrüche, die Erholungsphase danach und der interne Steuerungsaufwand fallen immer an. Und was steht dem gegenüber, gerechnet nach Vollkosten statt nach dem Schaufensterpreis („intern kostet nichts“ hält keiner Vollkostenrechnung stand)? In professioneller Beschaffung trägt der Herausforderer die Beweislast: erst schriftliche, prüfbare Antworten und eine Scorecard-Bewertung, dann – falls die Evidenz trägt – ein begrenzter Paralleltest mit vorab fixierten Erfolgskriterien und Bewertung durch eine neutrale Stelle. Dieselben Maßstäbe gelten ausdrücklich auch für uns.

Für genau diese Situation gibt es unseren Wechsel-Check: ein Leitfaden mit Vier-Gates-Verfahren (vier Prüfstufen), Fragenkatalog, interaktivem Szenario-Rechner (Wechselkosten, Opportunitätskosten, Testrisiken) und bearbeitbaren Arbeitsdokumenten für Ihre interne Diskussion.

Ein externer Berater oder Google-Ansprechpartner empfiehlt uns etwas anderes. Setzt Ihr das um?

Offen und mit nachvollziehbarer Kalkulation. Leiten Sie uns solche Empfehlungen einfach weiter. Wir prüfen jede gegen Ihre Wertschöpfungs-Ziele und antworten mit einer nachvollziehbaren Einschätzung. Wichtig fürs Einordnen: Empfehlungen von Google-Ansprechpartnern basieren auf Standard-Best-Practices und zielen naturgemäß auch auf mehr Investment; sie kennen weder Ihre Margen noch Ihre Kalkulation. Manche Empfehlungen übernehmen wir (und haben sie oft schon umgesetzt), andere lehnen wir begründet ab. Das gilt genauso, wenn Sie eigene Google-Ads-Berater mitbringen: Deren Input ist willkommen, wir diskutieren jede Empfehlung fachlich und setzen um, was der Wirtschaftlichkeitsrechnung standhält. Die Steuerung im Konto bleibt dabei in einer Hand, bei uns, nicht aus Revierdenken, sondern weil wir das unternehmerische Risiko mittragen und Wertschöpfung nur auf einer Steuerungslogik sauber messbar bleibt. Was wir nicht tun: Änderungen umsetzen, nur weil sie von prominenter Stelle kommen. Im Konto zählt die Wirtschaftlichkeitsrechnung.

Konto & Technik

Behalten wir die Kontrolle über unser Google-Ads-Konto?

Ja. Sie haben durchgehend vollen Zugriff auf alle Konten, Kampagnen und Leistungsdaten. Wir arbeiten in Ihrem Konto, nicht in einem Agenturkonto.

Wem gehört das Google-Ads-Konto, auch nach einer Kündigung?

Ihnen. Immer. Das Google-Ads-Konto läuft auf Ihr Unternehmen, wir erhalten lediglich einen Verwaltungszugriff über unser Agentur-Verwaltungskonto, den Sie jederzeit selbst entziehen können. Bei einer Kündigung nehmen wir unseren Zugriff heraus und alles bleibt, wo es hingehört: Konto, Kampagnen, Conversion-Historie, Zielgruppenlisten und Lernstände. Es gibt keinen Lock-in-Mechanismus. Wenn eine Agentur das Konto als Eigentum behandelt oder die Herausgabe verweigert, ist das branchenweit ein Warnsignal, kein Standard.

Wie bekomme ich Zugriff auf das Jurodo-Cockpit und die Konten?

Eine kurze Nachricht an Ihr Account-Team genügt: Wir richten Ihren persönlichen Cockpit-Zugang ein und passen die Berechtigungen an; genauso, wenn Ansprechpartner das Unternehmen verlassen und Zugänge entfernt werden sollen. Der Zugang ist kostenfrei und nicht limitiert; jede Person, die mit den Zahlen arbeitet, sollte einen eigenen Login haben. Zugriff auf das Google-Ads-Konto selbst vergibt Ihr Unternehmen als Kontoinhaber; auch dabei unterstützen wir gern mit einer Anleitung.

Das Konto sieht ganz anders aus als bei unserer früheren Agentur. Ist das ein Problem?

Nein. Es ist Absicht und hat System. Klassisch strukturierte Konten sind oft nach Sortiment oder Website-Struktur gegliedert und auf Volumen-Kennzahlen (Klicks, ROAS) ausgerichtet. Unsere Konten sind entlang der Wert-Steuerung gebaut: Kampagnen und Asset-Groups folgen der Frage, wo sich Gebote nach Deckungsbeitrag, Kundentyp und Angebotswert differenzieren lassen, nicht der Frage, was im Konto ordentlich aussieht. Auch die Zahl der Kampagnen ist kein Qualitätsmaß: Weniger, dafür lernstarke Einheiten schlagen viele fragmentierte. Wenn Ihnen eine Struktur-Entscheidung unklar ist: fragen. Jede hat eine Begründung, und wir erklären sie gern am konkreten Konto.

Mir sind beim Blick ins Konto Auffälligkeiten aufgefallen. Was mache ich damit?

Direkt an uns damit. Genau dafür ist die Transparenz da, und gute Fragen machen die Zusammenarbeit besser. Eine Bitte aus Erfahrung: Schicken Sie die Beobachtung als Frage, nicht als Befund. Vieles, was aus der Volumen-Brille wie ein Fehler aussieht, ist eine bewusste Wirtschaftlichkeits-Entscheidung (gesunkene Klicks bei stabiler Wertschöpfung), eine Folge von Ereignissen wie Relaunches oder Sortimentswechseln, oder tatsächlich ein Fund, für den wir dankbar sind. Wir beantworten jede solche Frage mit Kontext und Daten, am liebsten im gemeinsamen Termin direkt am Konto. Ihr Account-Team erreichen Sie dafür direkt per E-Mail. Was dabei nie passiert: dass eine berechtigte Frage die Beziehung belastet. Unbequeme Fragen gehören zu unserem Modell.

Können wir parallel selbst im Konto arbeiten?

Reinschauen: jederzeit und ausdrücklich erwünscht. Eingreifen: bitte nur abgestimmt. Der Grund ist nicht Revierdenken, sondern Physik der Steuerung: Gebots-Ziele, Budgets und Kampagnenstrukturen sind aufeinander abgestimmte Stellgrößen, und die Lernalgorithmen reagieren auf jede Änderung mit einer neuen Lernphase. Ein gut gemeinter Ad-hoc-Eingriff (Budget hochgesetzt, Keyword pausiert, Empfehlung aus dem Konto-Interface angeklickt) kann Wochen an Lernfortschritt kosten, und macht im Zweifel unklar, welche Änderung welche Wirkung hatte. Wenn Sie etwas ändern möchten: kurze Nachricht genügt, wir setzen es gemeinsam sauber um. Auch Googles Konto-Empfehlungen übernehmen wir aus demselben Grund nur nach Prüfung, nie automatisch.

Ihre Frage fehlt?

Stellen Sie sie dem Assistenten. Er antwortet aus den Inhalten dieser Website. Oder schreiben Sie uns direkt: Wir antworten persönlich und nehmen gute Fragen hier mit auf.