Kosten & Budget
Was kostet Google Ads?
Die ehrliche Antwort hat zwei Kostenfaktoren – Klickpreise und Betreuung – und eine Rahmenbedingung: Ihr Budget, das Kapazität und Skalierung des Kanals nach oben begrenzt. Die beiden Faktoren hängen zusammen: Wie gut betreut wird, verändert, was der Klick kostet. Alles lässt sich beziffern, und Sie können jede Zahl selbst nachrechnen.
Kostenfaktor 1: Klickpreise
Einen Festpreis gibt es nicht: Jeder Klick wird in einer Auktion bepreist, abhängig von Branche, Wettbewerb, Suchbegriff und Anzeigenqualität. Dieselbe Anzeige kann 0,40 € oder 14 € je Klick kosten. Die richtige Frage ist deshalb nicht „Was kostet der Klick?“, sondern „Erzeugt der Klick mehr Deckungsbeitrag, als er kostet?“. Genau darauf steuern wir – wie das Abschluss für Abschluss aussieht, zeigt die Grenzkosten-Demo am KPI-Wert.
Der Preis ist dabei nicht allein Marktlage, er wird zum Teil verdient: Über den Qualitätsfaktor bewertet Google, wie gut Suchanfrage, Anzeige und Landingpage zusammenpassen – wer relevanter anspricht, zahlt für dieselbe Position weniger. Genau hier hängt Kostenfaktor 1 an Kostenfaktor 2: Schärfere Anzeigen und sauber getrennte Suchbegriffe drücken den Klickpreis, eine Landingpage, die das Anzeigenversprechen einlöst, hebt den Wert dahinter. Wie gut betreut wird, entscheidet also mit, was ein Klick kostet – und was aus ihm wird.
Die Kosten pro Klick hängen von genau diesen Faktoren ab. Eine vereinfachte Beispielrechnung zeigt, wie groß die Spanne dadurch wird:
| Fiktives Szenario | Wettbewerb | Anzeigenqualität | Kosten pro Klick (ca.) |
|---|---|---|---|
| Nischen-Suchbegriff, wenige Anbieter | niedrig | hoch | ca. 0,40 € |
| Umkämpfter Suchbegriff, passgenaue Anzeige | hoch | hoch | ca. 3,50 € |
| Umkämpfter Suchbegriff, schwache Anzeige | hoch | niedrig | ca. 14 € |
Fiktives, vereinfachtes Beispiel für dieselbe Leistung in drei Marktsituationen: So entsteht die Spanne von 0,40 € bis 14 € je Klick. Wie die Auktion dahinter genau rechnet, zeigt das Rechenbeispiel am Qualitätsfaktor.
Kostenfaktor 2: Betreuung
Ob externe Agentur, inhouse oder hybrid mit mehreren Partnern: Betreuung und Weiterentwicklung von Google Ads kosten immer, sie fallen je nach Modell nur an anderer Stelle an – als Honorar, als interne Kosten oder als beides samt Koordinationsaufwand. Für die meisten heißt das vor allem: Agentur-Honorar. Klassische Agenturen bepreisen Aufwand: Stunden, Monatspauschale oder Prozent vom Mediaspend, fällig unabhängig vom Ergebnis. Jurodo bepreist das Ergebnis: 50 % der messbaren Wertschöpfung (Gesamtwert der Conversions minus Mediaspend) als Honorar, kein Fixum; Volumen- und Treuerabatte senken den Anteil. Entsteht keine Wertschöpfung, entsteht kein Honorar. Und wer (teilweise) inhouse betreut, rechnet fair in Vollkosten: Personal, Werkzeuge, Führung und Steuerungszeit – „intern kostet nichts“ hält keiner Vollkostenrechnung stand. Schon eine Agentur oder ein Inhouse-Team? Wie die Übernahme abläuft, steht unter Agenturwechsel zu Jurodo.
Rahmenbedingung: Budget
Ihr Budget begrenzt die Kapazität, innerhalb derer beide Faktoren konkurrieren.
Das Budget ist kein Kostenfaktor im engeren Sinn: Es ist Ihr Einkaufsvolumen (Mediakosten und Honorar zusammen) und begrenzt Kapazität, Skalierung und Finanzierungsbedarf des Kanals nach oben – ein Sicherheitsnetz für Kapazität und Liquidität, nicht für die Wirtschaftlichkeit. Für die sorgen andere wichtige Inputs: Gebotsstrategie, Smart-Bidding-Einstellungen (Googles Gebots-Automatik) und alle weiteren Optimierungsmaßnahmen – bei Jurodo gestützt auf tiefe Google-Ads-Expertise, die vereinbarten KPI-Werte und das Win-Win-Honorar, das den stärksten Anreiz setzt, sie zu erreichen. Dabei ist der Rahmen eine Obergrenze, kein Ausgabeziel: Eingesetzt wird nur, was profitables Potenzial hat. Ab etwa 3.000 € Mediaspend pro Monat lässt sich sinnvoll starten: genug Daten, damit Smart Bidding lernen kann und Aussagen belastbar werden. Darunter schauen wir im Informationsgespräch genauer hin, ob sich der Einstieg für Sie rechnet; pauschal ausgeschlossen ist nichts. Und ist der Rahmen eng, strecken wir ihn mit unserem Jurodo-Bidding über den Monat: Angepasste Tagesbudgets und bewusst niedrigere Gebots-Niveaus sorgen dafür, dass er bis zum Monatsende reicht statt in der ersten Monatshälfte aufgebraucht zu sein. Die teuersten Auktionen lassen wir in diesem Fall liegen und kaufen den Rest günstiger ein, sodass aus derselben Summe mehr Reichweite und damit mehr Wertschöpfung entsteht.
Preismodelle
Drei Marktmodelle und unseres. Der Unterschied liegt darin, woran der Anbieter verdient.
Betreuung wird sehr unterschiedlich bepreist, und die Angebote sind dadurch schwer vergleichbar. Am Markt üblich sind drei Grundformen: die Monatspauschale, je nach Anbieter auch als Flatrate oder Fixpreis-Paket angeboten; der Stundensatz nach Aufwand; der Prozentsatz vom Mediaspend. Alle drei fallen an, unabhängig davon, was dabei herauskommt. Bei uns bemisst sich das Honorar an dem, was herauskommt: als Anteil der Wertschöpfung.
„Erfolgsbasiert“ und „Prozent vom Mediaspend“ sind nicht dasselbe
Ein Anteil am Mediaspend sieht aus wie ein erfolgsbasiertes Honorar, ist aber keines. Seine Bezugsgröße ist das Geld, das an Google fließt, nicht Ihr Ergebnis: Der Betrag steigt auch dann, wenn aus einem höheren Mediaspend nichts wird, und er sinkt, wenn eine Kampagne mit weniger Geld mehr erreicht. Erfolgsbasiert, auch erfolgsabhängig genannt, ist ein Honorar erst, wenn seine Bezugsgröße Ihr Ergebnis misst. Bei uns ist das die Wertschöpfung: der Gesamtwert der Conversions abzüglich der Mediakosten.
Was diese Modelle und unseres in einem Verlustmonat kosten und welchen Anreiz jedes beim Skalieren setzt, steht – mitsamt den Nachteilen unseres eigenen Modells – unter Win-Win-Honorar.
Was auf welcher Rechnung steht
Die Mediakosten laufen nicht über uns. Das Google-Ads-Konto gehört Ihnen, und Sie zahlen Google direkt; auf unserer Rechnung steht ausschließlich das Honorar. Das klingt nach einer Formalie, entscheidet aber, wie sauber Sie Ihre Kosten auseinanderhalten können – und es schließt einen Aufschlag auf die Mediakosten strukturell aus.
Beim Vergleich lohnt es sich, zu Ende zu rechnen. Ein fester Betrag legt fest, was die Betreuung kostet, nicht, was sie einbringt. Das günstigere Angebot kann über das Jahr das schlechtere Geschäft sein, wenn am Ende weniger für Sie übrig bleibt – nur steht das auf keiner Rechnung.
Budget-Szenarien mit Jurodo
Zwei Budget-Rahmen, je zwei Szenarien: ohne und mit Wertschöpfungssteigerung
Bis hierher ging es um Google Ads allgemein. Ab hier rechnen wir mit unserem Modell, Profit-Driven Google Ads: Ob Sie Ihr Budget fest deckeln oder mit dem Erfolg wachsen lassen, beides ist in der Zusammenarbeit mit uns möglich, und beides rechnen wir Ihnen über vier Quartale vor. Was sich nie ändert: In beiden Rahmen steuern wir strategisch, akribisch und in Zyklen darauf, dass möglichst viel bei Ihnen bleibt. Weil unser Win-Win-Honorar als Basis 50 % der Wertschöpfung ist (Gesamtwert der Conversions minus Mediaspend) und mindestens die andere Hälfte als Rohertrag bei Ihnen bleibt, gilt in beiden Rahmen dieselbe Regel: Je höher unser Honoraranteil am Budget, desto mehr haben Sie verdient. Genau das trennt die beiden Szenarien unten.
Jeden Rahmen zeigen wir in zwei Szenarien nebeneinander: einmal bringt jedes Quartal kaum mehr Wertschöpfung als das davor, einmal deutlich mehr, weil die Steuerung auf Wertschöpfung greift. Beide starten im selben Rahmen, das Ergebnis fällt völlig verschieden aus.
Häufige Fragen zu Google-Ads-Kosten
Kurz beantwortet: was ein Klick kostet, womit Sie vorab rechnen können und woran sich ein Agentur-Honorar bemisst.
Was kostet ein Klick bei Google Ads?
Es gibt keinen Festpreis: Die Kosten pro Klick, im Sprachgebrauch meist Klickpreis genannt, entstehen in einer Auktion und hängen von Branche, Wettbewerb, Suchbegriff und Anzeigenqualität ab. Sie sind aber keine reine Marktgröße: Über den Qualitätsfaktor bewertet Google, wie gut Suchanfrage, Anzeige und Landingpage zusammenpassen; wer relevanter anspricht, zahlt für dieselbe Position weniger. Wie gut ein Konto betreut wird, verändert also den Klickpreis. Entscheidend ist am Ende nicht der Klickpreis selbst, sondern ob der Klick mehr Deckungsbeitrag erzeugt, als er kostet.
Wie lassen sich Google-Ads-Kosten vorab schätzen?
Über Ihre eigenen Zahlen, nicht über Branchen-Durchschnitte: Der Mediaspend ergibt sich aus Kosten pro Klick mal eingekauften Klicks. Dazu kommt die Betreuung: bei Jurodo als Honorar von 50 % der messbaren Wertschöpfung, also Gesamtwert der Conversions minus Mediaspend. Zwei Rechner arbeiten mit Ihren Zahlen: Der Wertschöpfungs-Rechner zeigt, was aus Ihrem Mediaspend entsteht; der Potenzial-Rechner schätzt, wie viel zusätzlicher Deckungsbeitrag bei gleichem Spend im Konto steckt.
Welches Mindestbudget braucht Google Ads?
Ab etwa 3.000 € Mediaspend pro Monat lässt sich sinnvoll starten: genug Daten für Smart Bidding und belastbare Aussagen. Darunter prüfen wir im Einzelfall genauer, ob sich ein Einstieg rechnet; pauschal ausgeschlossen ist nichts. Ist der Rahmen knapp, strecken wir ihn mit unserem Jurodo-Bidding über den ganzen Monat, statt ihn in der ersten Hälfte aufzubrauchen.
Was kostet eine Google-Ads-Agentur?
Am Markt sind drei Grundformen üblich: die Monatspauschale, je nach Anbieter auch als Flatrate oder Fixpreis-Paket angeboten, der Stundensatz und der Prozentsatz vom Mediaspend; alle drei fallen unabhängig vom Ergebnis an. Jurodo arbeitet ohne Fixum: Das Honorar ist 50 % der messbaren Wertschöpfung (Gesamtwert der Conversions minus Mediaspend); Volumen- und Treuerabatte senken den Anteil. Entsteht keine Wertschöpfung, entsteht kein Honorar. Wenn Sie bereits eine Agentur oder ein Inhouse-Team haben und den Wechsel prüfen: Unter Agenturwechsel zu Jurodo steht, wie die Übernahme und die Abrechnung ab Tag eins funktionieren.
Gibt es Google-Ads-Betreuung zum Fixpreis oder als Flatrate?
Am Markt ja, bei Jurodo nicht. Fixpreis-Pakete und Flatrates sind beides Formen der Monatspauschale: Beide machen die Rechnung planbar und entkoppeln sie zugleich vom Ergebnis, denn der Betrag bleibt derselbe, ob eine Kampagne im Monat viel erwirtschaftet oder wenig. Wir arbeiten stattdessen ohne Fixum, damit unser Honorar an derselben Größe hängt wie Ihr Ergebnis.
Was heißt erfolgsbasierte Vergütung bei Google Ads?
Erfolgsbasiert heißt, dass sich das Honorar am Ergebnis bemisst und nicht am Aufwand. Entscheidend ist deshalb die Bezugsgröße: Ein Anteil am Mediaspend sieht aus wie ein erfolgsbasiertes Honorar, bemisst sich aber an dem Geld, das an Google fließt. Bei Jurodo ist die Bezugsgröße die Wertschöpfung, also der Gesamtwert der Conversions abzüglich der Mediakosten.
Muss ich mein Google-Ads-Budget fest deckeln?
Nein, in der Zusammenarbeit mit Jurodo sind beide Rahmen möglich. Ein festes Budget hält Ihre liquiden Mittel kalkulierbar, lässt aber Wertschöpfung liegen, sobald am Markt mehr rentables Volumen zu holen wäre. Ein offenes Budget schöpft dieses Potenzial aus, verlangt dafür eine planbare Liquidität. Statt eines Monatsbudgets empfehlen wir Quartals- oder Jahresgrenzen: Dann kann die Steuerung Saisonalität und Nachfrage frei über die Monate verteilen.
Selbst nachrechnen
Rechnen Sie Ihre Zahlen, nicht Branchen-Durchschnitte.
So schätzen Sie Ihre Google-Ads-Kosten selbst: Der Wertschöpfungs-Rechner zeigt, was aus Ihrem Mediaspend an Wertschöpfung und Honorar entsteht; der Potenzial-Rechner schätzt, wie viel zusätzlicher Deckungsbeitrag bei gleichem Spend in Ihrem Konto steckt. Und die Match-Checkliste prüft in 6 Minuten, ob wir zueinander passen.
