Konzept · Wirtschaftlichkeit
Rohertrag
Was am Ende bei Ihnen bleibt: nach variablen Kosten, nach Mediakosten und nach unserem Honorar. Der Rohertrag ist die letzte Zeile der Rechnung, nicht die erste, und im Jurodo-Cockpit als „Rohertrag Kunde“ ausgewiesen.
Konzept
Die letzte Zeile, nicht die erste
Der Rohertrag ist der Betrag, der Ihnen aus dem Kanal tatsächlich bleibt: Von dem Wert, den die Conversions eines Monats tragen, gehen zuerst die Mediakosten ab, dann unser Honorar. Was übrig ist, ist Ihr Rohertrag. In der Sprache der Formel: Rohertrag = Wertschöpfung − Honorar.
Drei Größen werden dabei gern verwechselt, obwohl sie an drei verschiedenen Stellen der Kette stehen. Der Deckungsbeitrag steht ganz vorn: Er beschreibt je Bestellung oder Auftrag, was nach den variablen Kosten übrig bleibt, noch bevor eine einzige Anzeige bezahlt ist. Er ist die Eingangsgröße, aus der wir die KPI-Werte bilden. Die Wertschöpfung steht in der Mitte: Gesamtwert minus Mediakosten. Sie ist die Grundlage, auf der unser Honorar berechnet wird. Der Rohertrag steht am Ende und ist das Ergebnis.
Wichtig für das Lesen von Verträgen: Der Rohertrag ist kein Vertragsbegriff. Die Rahmenvereinbarung rechnet mit der Wertschöpfung, weil sich daran das Honorar bemisst. Der Rohertrag ist die Sicht von Ihrer Seite aus, und genau deshalb weisen wir ihn im Cockpit aus: Es ist die Zahl, wegen der Sie den Kanal betreiben.
| Größe | Rechnung | Beispielmonat |
|---|---|---|
| Gesamtwert | Conversions × KPI-Wert | 100.000 € |
| − Mediakosten | was an Google fließt | 70.000 € |
| = Wertschöpfung | Gesamtwert − Mediakosten | 30.000 € |
| − Honorar | unser Anteil an der Wertschöpfung | 15.000 € |
| = Rohertrag | Wertschöpfung − Honorar | 15.000 € |
Fiktives Rechenbeispiel für einen Leistungsmonat, vor Volumen- und Treuerabatt. Beide senken das Honorar und erhöhen den Rohertrag entsprechend, der Gesamtwert und die Mediakosten bleiben davon unberührt.
- Rohertrag = Wertschöpfung − Honorar, also das, was nach variablen Kosten, Mediakosten und Betreuung bei Ihnen bleibt.
- Im Jurodo-Cockpit heißt diese Größe „Rohertrag Kunde“.
- Nicht zu verwechseln mit dem Deckungsbeitrag: Der steht am Anfang der Kette, je Conversion und vor allen Werbekosten.
- Kein Vertragsbegriff: Der Vertrag rechnet mit der Wertschöpfung, der Rohertrag ist, was daraus bei Ihnen ankommt.
In der Praxis bei Jurodo
Warum wir auf Rohertrag schauen und nicht auf ROAS
Ein ROAS sagt nichts darüber, ob sich etwas gelohnt hat. Er setzt Umsatz ins Verhältnis zu Mediakosten und lässt beides weg, was den Unterschied macht: die variablen Kosten und die Betreuung. Ein Konto kann einen beeindruckenden ROAS ausweisen und trotzdem keinen Euro Rohertrag produzieren. Deshalb ist der Rohertrag der Maßstab, an dem wir uns messen lassen, auch wenn er die unbequemere Zahl ist.
Für Sie hat das einen praktischen Nebeneffekt: Weil unser Honorar an der Wertschöpfung hängt, wächst Ihr Rohertrag immer dann, wenn auch unser Honorar wächst. Die Interessen laufen in dieselbe Richtung, ohne dass jemand daran erinnern müsste. Mit Volumen- und Treuerabatt wächst Ihr Anteil sogar schneller als unserer.
Sehen können Sie die Größe an zwei Stellen: im Jurodo-Cockpit als laufende Zeile neben Wertschöpfung und Honorar, und im Wertschöpfungs-Rechner, wenn Sie Ihre eigenen Zahlen durchspielen.
Das große Ganze
Vom einzelnen Begriff zum großen Ganzen: die Jurodo-Methoden dahinter und die strategischen Herausforderungen, auf die dieser Begriff einzahlt.
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