Zum Hauptinhalt springen

Bereich · Tracking & Setup

Wer den Auftrag wirklich bringt, nicht nur den letzten Klick

Auf Basis von GA4 betreiben wir eine eigene Attributionsanalyse: Sie zeigt über alle Traffic-Quellen hinweg, welche Kanäle und Funnel-Layer einen Auftrag tatsächlich anschieben, und liefert die Grundlage, um verursacher-gerechter zu werben.

Methode

Google sieht nur, was im eigenen Fenster passiert.

Google Ads verteilt eine gemessene Conversion durchaus schon auf mehrere Touchpoints, nicht nur auf den letzten Klick. Aber das Modell kann nur zuordnen, was es selbst beobachtet hat: Google-Ads-Kontakte innerhalb des Tracking-Fensters. Alles davor, alles daneben und alles danach fehlt in dieser Rechnung, also die organische Suche, der Direkt-Einstieg, E-Mail, Social und die Offline-Kontakte. Wir führen deshalb die Cross-Channel-Pfade aus GA4 im Jurodo-Cockpit zusammen und lesen über den gesamten Traffic hinweg ab, wie sich der Beitrag über die Funnel-Layer verteilt: von der ersten Ansprache im Upper Funnel bis zum Abschluss.

Daraus leiten wir zwei Richtungen ab: Aufschläge für höhere Funnel-Layer (Up-Attribution), damit früh wirkende Kanäle nicht systematisch unterbewertet werden, und Abschläge (Down-Attribution) dort, wo Kanalüberschneidungen und eine reine Lower-Funnel-Positionierung den Beitrag überzeichnen. Lower-Funnel-Positionierung heißt: geringe Neubesucherquote, wenige Spät-Conversions, etwa bei Brand-Suche oder ausschließlichem Remarketing. Up- wie Down-Attribution wirken als Prozentsatz auf den KPI-Wert; wir weisen sie im Jurodo-Cockpit und in der Abrechnung aus und steuern differenziert danach. Ein Satz Messpunkte gilt dabei für alle Kampagnen: Nicht ihr KPI-Wert ändert sich je Funnel-Layer, sondern nur sein Gewicht. Was ein anderes Layer-Gewicht mit dem Steuerungswert macht, können Sie im Funnel-Attributions-Rechner selbst durchspielen.

Was hier in wenigen Sätzen steht, ist im Tagesgeschäft eine wiederkehrende Auswertung über längere Zeiträume, mit Zielgruppen- und Kanal-Zuschnitten sowie Plausibilitäts-Abgleichen. Das Grund-Setup für die Start-Attributionseffekte entsteht in der Anbahnung; die laufenden Anpassungen übernimmt danach die Account Analyst/-in.

Wie wir das machen

Was Sie davon haben.

Das Modell hinter den Gewichten

Drei Funnel-Layer, ein Satz Messpunkte

Lower, Mid und Upper Funnel ordnen Werbekontakte nach ihrer Kaufnähe. Die Messpunkte und ihre KPI-Werte bleiben über alle Layer dieselben; was sich je Layer ändert, ist allein das Gewicht, mit dem ein Beitrag in die Steuerung eingeht.

Upper Funnelinformationale Suchen, Push-Kampagnen
Up-Attribution: Aufschlag, z. B. 1,3
Mid FunnelKategorie-Suchen, wiederkehrende Recherche
Gewicht rund 1,0
Lower FunnelBrand- und Angebots-Suchen
Down-Attribution: Abschlag, z. B. 0,7
Schematische Darstellung: Die Breiten sind gezeichnet und haben keine Skala – nach unten wird der Trichter schmaler, mehr behauptet die Form nicht. Auch die Faktoren sind reine Beispielwerte aus den Voreinstellungen des Funnel-Attributions-Rechners und fallen in der Praxis anders aus; Ihre Faktoren leiten wir gemeinsam mit Ihnen aus der Attributionsanalyse Ihres Kontos her. Die Messpunkte und ihre KPI-Werte bleiben über alle Layer dieselben, nur ihr Gewicht ändert sich.

Woher die Auf- und Abschläge kommen

Wo das Tracking-Fenster endet, endet nicht die Wirkung

Zwischen Erst-Klick und Abschluss liegt eine Verteilung über Tage, und das Standard-Tracking-Fenster (typisch 30 oder 90 Tage) endet mitten darin. Was dahinter liegt, passiert trotzdem, kommt im Konto aber nicht mehr an: Genau dieser abgeschnittene Teil ist der Grund für die Auf- und Abschläge, die der Kegel darüber den drei Layern zuordnet.

Tracking-Fenstertypisch 30 oder 90 TageAnteil der AbschlüsseTage zwischen Erst-Klick und Conversion
im Tracking-Fenster gezählt findet statt, kommt in der Messung nicht an
Schematische Darstellung: Sie zeigt die Form der Verteilung, keine gemessenen Daten. Die Balkenhöhen sind gezeichnet und haben deshalb bewusst keine Skala; die einzige Zahl in der Grafik ist die Breite des Standard-Tracking-Fensters. Wie Ihre Verteilung tatsächlich aussieht und wie viel davon jenseits des Fensters liegt, zeigt erst die Attributionsanalyse in Ihrem Konto. Genau daraus leiten wir die Auf- und Abschläge auf Ihre KPI-Werte ab.

Von der Methode zur Rechnung

Ob die Zahlen das bei Ihnen hergeben, klären wir vorher.

Diese Arbeit setzt auf sauberen Werten und einer belastbaren Messung auf. Die Match-Checkliste fragt genau das ab und sagt Ihnen in sechs Fragen, wo Sie stehen: anonym, ohne Anmeldung.

Wer das bei Jurodo verantwortet

Diese Rollen stehen hinter der Methode

Verwandte Methoden im Bereich Tracking & Setup