Bereich · Auftrag, Policy & Koordination
Kapazitätsplanung statt Tagesbudget-Planung
Tagesbudgets und Gebots-Niveaus leitet unsere Steuerung im Backend automatisch aus Ihren Monatslimits ab. Hier geht es um die Ebene darüber: Ihre Kapazitäts- und Finanzplanung.
Methode
Theoretisch braucht Wertschöpfung kein Limit. Praktisch wollen Sie planen können.
Theoretisch bräuchten wir gar kein Budgetlimit (oder alternativ ein Limit auf Conversions): Wir investieren dann so viel, wie wirtschaftlich sinnvoll ist, und maximieren die Wertschöpfung ohne Liquiditäts-Grenze. In der Realität wollen Sie aber planen: Leadvolumen auf Ihre Kapazität abstimmen, Lagerbestände vorhalten, Liquidität sichern. Und gerade wer über Google Ads stark in zukünftige Customer Lifetime Values (CLV) vorinvestiert, wartet Monate auf die Amortisation.
Deshalb vereinbaren wir mit Ihnen Grenzen für die Gesamtkosten (alternativ für die Conversions): monatlich, besser quartalsweise, am besten jahresweise, als Budgetlimit (Budgetdeckel). Das Budgetlimit ist dabei der Oberbegriff; die monatliche Grenze für die Gesamtkosten darin heißt im Vertrag „Budgetrahmen“. Jahres- oder Quartalsgrenzen brechen wir intern in einem Budget- bzw. Kapazitätsplan herunter, nach erwarteter (historischer) Saisonalität und Nachfrage, sodass jeder Monat sein Optimum für maximale Wertschöpfung bekommt. Innerhalb des Monats steuert das Jurodo-Backend dann vollautomatisch auf dieses Optimum aus, Tagesbudgets und Gebots-Niveaus inklusive.
Ins Cockpit spielen wir beides zurück: als Forecast das mögliche Potenzial nach vorn. Rückblickend zeigt eine Opportunitätsanalyse, welche Opportunitäten durch die gesetzten Limits verpasst wurden. Diese Analyse stellt dem tatsächlich Realisierten gegenüber, was bei großzügigeren Grenzen möglich gewesen wäre; das realisierte plus verpasste Gesamtpotenzial ist zugleich ein Gradmesser für Nachfrage- und Marktentwicklung und für Ihre Wettbewerbsfähigkeit. So bleibt jede Limit-Entscheidung transparent und abwägbar, Opportunität gegen Überlastungs-Risiko und Finanzierungskosten. Was hier in wenigen Sätzen steht, ist im Tagesgeschäft eine wiederkehrende Abstimmung zwischen Ihrer Kapazitäts- und Liquiditäts-Sicht und unserer Steuerung.
Wie wir das machen
Was Sie davon haben.
- Monats-, Quartals- oder Jahresgrenzen für Gesamtkosten oder Conversions, abgestimmt auf Ihre Kapazitäts- und Liquiditätsplanung
- Budgetlimit (Budgetdeckel) als vereinbarte Obergrenze je Promotion, gemeinsam gepflegt statt still vorausgesetzt: vom Kunden jederzeit nach oben anpassbar, eine unterjährige Absenkung nur im Einvernehmen oder zum neuen Vertragsjahr; umgekehrt verändern wir Ihre Vorgaben nie ohne Absprache
- Jede Limit-Entscheidung bleibt abwägbar: Opportunität gegen Überlastungs-Risiko und Finanzierungskosten, belegt mit Zahlen aus dem Cockpit
- Realisiertes und verpasstes Gesamtpotenzial stehen nebeneinander, nicht nur die Zahl, die am Ende herauskam: ein Gradmesser für Nachfrage- und Marktentwicklung und für Ihre Wettbewerbsfähigkeit
Von der Grenze zum Tag
Ihre Obergrenze wird zum Tagesbudget
Die Obergrenze vereinbaren wir mit Ihnen, die Kaskade darunter übernehmen wir – bis hinunter auf das Tagesbudget und zurück ins Cockpit.
- Schritt 1
Obergrenze vereinbaren
Gemeinsam setzen wir eine Grenze für die Gesamtkosten, alternativ für die Conversions: das Budgetlimit, monatlich, besser quartalsweise, am besten jahresweise.
- Schritt 2
Auf die Monate herunterbrechen
Jahres- und Quartalsgrenzen brechen wir intern nach erwarteter Saisonalität und Nachfrage herunter, damit jeder Monat sein eigenes Optimum für maximale Wertschöpfung bekommt.
- Schritt 3
Vollautomatisch aussteuern
Innerhalb des Monats steuert das Jurodo-Backend auf dieses Optimum aus, Tagesbudgets und Gebots-Niveaus inklusive: Sie planen die Grenze, nicht das Tagesgeschäft.
- Schritt 4
Ins Cockpit zurückspielen
Nach vorn läuft der Forecast ins Cockpit, rückblickend die Opportunitätsanalyse: Sie stellt dem Realisierten gegenüber, was bei großzügigeren Grenzen möglich gewesen wäre.
Optional · größere Mandate
Liquiditätsplanung: Bestand und Neukunden in einer Kurve
Für größere Mandanten spielen wir mit CFO oder Geschäftsführung die Konto-Cash-Position durch: laufender Bestand, neues Volumen unter Start-Budget (Mediaspend plus Honorar), Budgetwachstum und optionalem Budgetlimit. Google Ads finanziert vor allem Neukunden; der Bestand liefert den Cash, bis die neuen Kohorten sich zurückzahlen. Die Kurve ist eine Illustration auf Annahmen – je weiter der Horizont, desto mehr Unsicherheit in Churn, CAC-Effizienz, Wachstum und Deckungsbeitrag. Alle Größen schreiben wir mit Ihnen fort; Aggressivität wird so zur Planungsgröße, nicht zum Glaubenssatz.
Von der Methode zur Rechnung
Ob die Zahlen das bei Ihnen hergeben, klären wir vorher.
Diese Arbeit setzt auf sauberen Werten und einer belastbaren Messung auf. Die Match-Checkliste fragt genau das ab und sagt Ihnen in sechs Fragen, wo Sie stehen: anonym, ohne Anmeldung.
Wer das bei Jurodo verantwortet
Diese Rollen stehen hinter der Methode
- AA
Account Analyst/-in
Die Daten-Expertise im Account-Team: modelliert die KPI-Werte gemeinsam mit Ihnen, verantwortet das Tracking von Aufbau bis Weiterentwicklung, betreibt das Cockpit und übersetzt Zahlen in Entscheidungen.
Zur Rolle → - AC
Account Consultant
Ihr direkter Draht zu Jurodo: pflegt die Beziehung, macht Methodik transparent und koordiniert das Team hinter den Kulissen.
Zur Rolle →
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