Zum Hauptinhalt springen

FAQ

Fragen & Antworten.

Ehrliche Antworten auf die Fragen, die uns Interessenten, Kunden und neue Ansprechpartner am häufigsten stellen: vom Honorar-Modell über das Konto-Eigentum bis zur Frage, warum weniger Klicks manchmal mehr Gewinn bedeuten. Wählen Sie Ihre Situation:

Modell & Honorar

Wie wird Jurodo vergütet?

100 % leistungsbezogen. Wir erhalten 50 % der Wertschöpfung (Gesamtwert der trackbaren Google-Ads-Conversions minus Google-Mediakosten). Kein Fixhonorar, keine Monatspauschale, kein Aufschlag auf Mediakosten. Ab höheren Monatsvolumina und bei längerer Zusammenarbeit geben wir Skaleneffekte zusätzlich automatisch über Volumen- und Treuerabatt weiter.

Wo ist der Haken? Warum arbeitet Ihr ohne Grundhonorar?

Es gibt keinen versteckten Haken, aber zwei ehrliche Bedingungen. Erstens: Wir sind wählerisch. Weil wir das unternehmerische Risiko mittragen, starten wir nur mit Unternehmen, bei denen wir nach Prüfung von Geschäftsmodell, Marge und Marktumfeld an messbare Wertschöpfung glauben. Zweitens: Das Modell braucht belastbares Tracking und eine gemeinsame KPI-Modellierung, sonst lässt sich Wertschöpfung nicht fair abrechnen. Wer beides mitbringt oder mit uns aufbaut, bekommt eine Agentur, die nur verdient, wenn er selbst Gewinn macht.

Entsteht ein Interessenkonflikt, wenn Ihr an der Wertschöpfung mitverdient?

Das Gegenteil ist der Fall, und genau deshalb haben wir das Modell gewählt. Eine Agentur, die pauschal oder prozentual vom Mediabudget bezahlt wird, verdient auch dann, wenn Ihre Kampagnen Verlust machen; sie hat sogar einen Anreiz, möglichst viel Budget auszugeben. Wir verdienen nur an der Differenz zwischen erzeugtem Wert und Mediakosten. Unwirtschaftliches Volumen schmälert unser Honorar genauso wie Ihren Gewinn. Die Werte pro Conversion, also Ihre KPI-Werte, definieren dabei Sie, nicht wir. Die Bemessungsgrundlage liegt also in Ihrer Hand.

Was kostet uns die Zusammenarbeit insgesamt?

Zwei Positionen, sonst nichts: die Google-Mediakosten (zahlen Sie direkt an Google, ohne Aufschlag) und unser Honorar in Höhe von 50 % der Wertschöpfung. Es gibt keine Setup-Gebühren, keine Tool-Kosten, keine Extra-Rechnungen für Tracking, Creatives oder Reporting: alles ist im leistungsbezogenen Modell enthalten. Ab höheren Monatsvolumina und bei längerer Zusammenarbeit geben wir Skaleneffekte zusätzlich automatisch über Volumen- und Treuerabatt weiter. Entsteht keine Wertschöpfung, entsteht auch kein Honorar.

Was passiert in schlechten Monaten?

Ist die Wertschöpfung in einem Monat null oder negativ, berechnen wir kein Honorar. Ihr Verlustrisiko ist zusätzlich durch einen vertraglich vereinbarten monatlichen Risikodeckel begrenzt: eine maximal zulässige negative Wertschöpfung (beispielsweise 500 €). Übersteigt der Verlust diesen Deckel, erstatten wir Ihnen die Mediakosten in Höhe der Überschreitung. Häufen sich schlechte Monate, greift zudem das Sonderkündigungsrecht: Nach zwei aufeinanderfolgenden Monaten mit negativer Wertschöpfung können Sie mit sofortiger Wirkung kündigen. Und falls Sie in einer solchen Lage einen Wechsel abwägen: Unser Wechsel-Check hilft, die Entscheidung strukturiert und mit bezifferten Risiken zu prüfen.

Warum habt Ihr keine Preisliste wie andere Agenturen?

Weil unser Preis keine Liste braucht: Er ist eine Formel. Klassische Agenturen bepreisen ihren Aufwand: Stunden, monatliche Pauschalen, Prozent vom Mediabudget. Deshalb brauchen sie Pakete und Preisstufen. Wir bepreisen das Ergebnis: 50 % der gemeinsam erzeugten und gemessenen Wertschöpfung, bei jedem Kunden nach derselben Formel. Ab höheren Monatsvolumina und bei längerer Zusammenarbeit geben wir Skaleneffekte zusätzlich automatisch über Volumen- und Treuerabatt weiter.

50 % klingen nach viel. Ich kenne von Agenturen eher 10–15 % vom Mediabudget.

Die beiden Prozentzahlen haben verschiedene Bezugsgrößen. Das ist das häufigste Missverständnis beim Vergleich. 10–15 % vom Mediabudget werden fällig, egal ob die Kampagnen Gewinn oder Verlust erzeugen: Bei 20.000 € Mediaspend zahlen Sie 2.000–3.000 € auch in einem Verlustmonat. Unsere 50 % beziehen sich ausschließlich auf die Wertschöpfung: den Deckungsbeitrag der Conversions, der nach Abzug der Mediakosten übrig bleibt und ohne die Zusammenarbeit gar nicht entstanden wäre. Entsteht kein Gewinn, zahlen Sie kein Honorar; entsteht viel, war die andere Hälfte davon Ihre. Ab höheren Monatsvolumina und bei längerer Zusammenarbeit geben wir Skaleneffekte zusätzlich automatisch über Volumen- und Treuerabatt weiter.

Wie läuft die Abrechnung praktisch: Wer zahlt was, und wann kommt die Rechnung?

Zwei Geldflüsse, sauber getrennt. Die Mediakosten zahlen Sie direkt an Google: Die Google-Ads-Konten sind und bleiben Ihr Eigentum, wir arbeiten darin als Dienstleister. Unser Honorar stellen wir monatlich je Promotion in Rechnung, immer mit angehängter Detailabrechnung, die jede Zahl auf die Google-Ads-Trackingdaten und die mit Ihnen vereinbarten KPI-Werte zurückführt.

Die Rechnung für einen Leistungsmonat kommt rund zwei Monate später: Erst dann ist die Leistungsmessung vollständig abgeschlossen, weil nachlaufende Conversions (30-Tage-Fenster) noch in den Monat einzahlen. Sie zahlen also nie auf Schätzungen, sondern auf gemessene Wertschöpfung. Alle Beträge sind Netto-Beträge zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer; das Zahlungsziel steht auf der Rechnung. Und jede Größe können Sie vorab im Jurodo-Cockpit nachvollziehen, nicht erst zur Rechnung.

Warum leistungsbezogen statt Fixhonorar?

Weil Online-Werbung sich lohnen muss, um nachhaltig zu sein (CLV > CAC). Wir verdienen nur, wenn Sie Gewinn erzielen, gerechnet als 50 % der Wertschöpfung aus trackbaren Google-Ads-Umsätzen. Kein Gewinn, kein Honorar. Ab höheren Monatsvolumina und bei längerer Zusammenarbeit geben wir Skaleneffekte zusätzlich automatisch über Volumen- und Treuerabatt weiter.

Was heißt „Wertschöpfung“ genau?

Wertschöpfung = Gesamtwert der Google Ads zurechenbaren Conversions minus Google-Mediakosten. Der Wert je Conversion wird dabei je Messpunkt (Conversion-Aktion) als KPI-Wert modelliert: der erwartete Deckungsbeitrag, den ein Abschluss beisteuert. Fiktives Rechenbeispiel: ein 24-Monate-Digital-Bundle mit 300 € CLV und 100 € Rohertrag.

Wer bestimmt eigentlich, was „Wertschöpfung“ ist?

Sie. Wir helfen bei der KPI-Modellierung (also bei der Frage, welche Messpunkte (Conversion-Aktionen) relevant sind und wie sie sauber getrackt werden), aber die Werte pro Conversion (Lead, Order, Abo, …), also Ihre KPI-Werte, definieren Sie. Damit setzen Sie selbst die Formel, nach der unser Honorar bemessen wird. Das ist der Grund, warum unser Modell für Sie kein finanzielles Risiko ist. Die einzige faire Gegenleistung dafür: Diese Werte bleiben eine verlässliche Grundlage, nach oben jederzeit anpassbar, nach unten transparent begründet.

Wir sind ein kleinerer Anbieter mit 10.000 € Monatsbudget. Lohnt sich das?

Ja. Die Wirtschaftlichkeit hängt nicht direkt an der Budgethöhe, sondern an Vertragswert, Marge und Wandlungsquote. Größere Budgets liefern schneller belastbare Lern-Daten; ab etwa 3.000 € Monatsspend lässt sich sinnvoll starten; darunter schauen wir im Match-Proofing genauer hin und rechnen mit einer langsameren, behutsameren Entwicklung. Pauschal ausgeschlossen ist nichts.

Vertrag & Start

Welche Branchen sind typisch?

Drei Segmente: Abo-Modelle (Verlage und andere Subscription-Geschäfte, etwa Softwaremiete, Streaming oder Telekommunikation), E-Commerce (B2B- und B2C-Shops), Lead-Einkauf (Dienstleister, Weiterbildung, Versicherungen, SaaS, Schuldnerberatung). Die Beispiele sind nicht abschließend: Entscheidend ist die Mechanik dahinter, nicht die Branche.

Für wen ist Jurodo nicht der richtige Partner?

Ehrliche Antwort: für einige. Wenn Ihr Geschäftsmodell noch nicht erprobt ist (etwa ein Start-up ohne belastbare Margen- und Wandlungsdaten), fehlt die Basis für die KPI-Modellierung. Wenn Ihr Ziel reine Marken-Sichtbarkeit ohne Verkaufsbezug ist, sind wir als Vertriebsagentur die falsche Wahl. Und wenn Conversions sich prinzipiell weder messen noch mit fundierten Annahmen bewerten lassen, kann unser Modell nicht fair abrechnen. Ob es passt, klären wir gemeinsam vor der Startphase. Ein schnelles, ehrliches Nein gehört bei uns zum Prozess. Ein erster Selbsttest: die Match-Checkliste.

Was kostet die Startphase?

Nichts extra. Die drei Monate Startphase berechnen wir nicht gesondert. Wenn dabei schon Wertschöpfung entsteht, greift unser Honorar-Modell; sonst trägt Jurodo den Aufwand. Stolpersteine wie Geschäftsmodell-Passung, Wettbewerbsdichte oder Margenstruktur können verhindern, dass Wertschöpfung sofort entsteht; das ist Teil des unternehmerischen Risikos auf unserer Seite.

Warum dauert die Startphase 3 Monate?

Weniger Zeit reicht nicht, um eine belastbare Datenbasis aufzubauen. Tracking, KPI-Modellierung und Kampagnen-Lernphasen brauchen Wochen, nicht Tage. Drei Monate sind der Korridor, in dem wir entscheiden können statt zu raten, und in dem Sie ein belastbares Ja oder Nein zum Dauerbetrieb bekommen.

Was müssen wir liefern, damit es losgehen kann?

Vier Dinge, alle mit unserer Anleitung: Zugänge (Google-Ads-Konto, Tag Manager, ggf. Merchant Center und Analytics), Ihre Kalkulationslogik für die KPI-Modellierung (Margen, Werte je Messpunkt; wir helfen beim Ableiten), Assets in Ihrem CI (Logos, Bilder, ggf. Video-Material) und einen benannten Ansprechpartner für Freigaben. Dazu kommt, falls wir personenbezogene Daten für Sie verarbeiten, der Datenschutz-Rahmen (AVV). Tracking-Aufbau und KPI-Modellierung starten parallel zum Vertragsschluss. Sie müssen technisch nichts vorbereiten.

Gibt es Mindestlaufzeiten?

Effektiv ein Jahr: 3 Monate Startphase (ohne gesonderte Berechnung) plus 9 Monate Dauerbetrieb, danach jährliche Verlängerung. Ein Fixum gibt es dabei zu keinem Zeitpunkt: Auch im Dauerbetrieb bleibt das Honorar rein leistungsbezogen, ein Anteil an der nachgewiesenen Wertschöpfung. Die Bindung hat einen Grund: Tracking, KPI-Modellierung und Kampagnen-Lernphasen brauchen Zeit, kurzfristige Engagements sind wirtschaftlich schwierig. Ihr Risiko bleibt klein: Bei zwei aufeinanderfolgenden Monaten mit negativer Wertschöpfung können Sie mit sofortiger Wirkung kündigen (Sonderkündigungsrecht).

Bin ich nach der Startphase ein Jahr gebunden?

Formal ja: Nach den 3 Monaten Startphase läuft der Vertrag 9 weitere Monate, sodass insgesamt 1 Jahr abgedeckt ist. Faktisch sind Sie geschützt: Sollte die Wertschöpfung in zwei aufeinanderfolgenden Monaten negativ sein, können Sie mit sofortiger Wirkung kündigen (Sonderkündigungsrecht). Ordentlich kündbar ist der Vertrag mit 1 Monat Vorlauf vor Ende der initialen 9 Monate (bzw. vor Ende eines Verlängerungsjahres).

Was, wenn wir schon eine andere Google-Ads-Agentur haben?

Wir übernehmen Bestandskonten routinemäßig. Die Übergabe dauert 2–4 Wochen; in dieser Zeit stellen wir Tracking, KPI-Modellierung und Kampagnenstruktur auf unsere Methodik um.

Nehmt Ihr an einem Pitch teil, wenn wir ausschreiben?

Ja. An strukturierten Agenturauswahlen und Ausschreibungen nehmen wir teil: Wir beantworten Fragenkataloge, stellen unser Modell und Referenzen vor und führen die Gespräche, die Sie für eine fundierte Entscheidung brauchen. Was wir nicht liefern, sind spekulative Kampagnenkonzepte auf Verdacht: Belastbare Aussagen zu Ihrem Konto entstehen erst mit Zugriff auf echte Daten, nicht aus Folien. Der aussagekräftigste Vergleich, den wir anbieten, ist die Startphase: drei Monate reale Performance statt Versprechen, mit einem belastbaren Ja oder Nein am Ende. So sehen Sie vor jeder langfristigen Bindung, was die Zusammenarbeit tatsächlich bringt. Ob wir grundsätzlich zueinander passen, klärt vorab unser Self-Check.

Wie lange dauert der Rampup?

3 Monate Startphase für Setup, Testing und erste Optimierung; ab Monat 4 skalieren wir Schritt für Schritt, das Budget folgt der nachgewiesenen Profitabilität. Der Maximierungs-Modus ist dabei kein fixes Optimum, das nach rund einem Jahr erreicht und abgehakt ist: Wir verschieben die Messlatte fortlaufend weiter: durch kontinuierliche Arbeit bei Jurodo, in der Zusammenarbeit mit Ihnen und an Ihren eigenen Stellschrauben, die wir mit Daten und Feedback begleiten. Tracking-Aufbau und KPI-Modellierung starten parallel zum Vertragsschluss.

Was, wenn die Startphase zeigt, dass Google Ads für uns nicht passt?

Dann sagen wir es klar, geben Ihr Konto sauber dokumentiert zurück und empfehlen Alternativen: andere Kanäle, andere Spezialisten oder Anpassungen an Ihrem Geschäftsmodell. Kein Fixum bedeutet auch: kein Anreiz für uns, Sie weiter zu binden, wenn es nicht trägt. Ein ehrliches Nein ist für beide Seiten besser als ein verschleppter Zwölf-Monats-Vertrag ohne Substanz.

Seid Ihr zertifizierter Google-Partner?

Bewusst nein. Das Google-Partner-Programm ist ein Vermarktungsprogramm von Google und belohnt unter anderem die Übernahme automatischer Empfehlungen. Diese Empfehlungen haben nicht immer die Wirtschaftlichkeit des Werbetreibenden im Blick; wir wollen in jeder Einzelentscheidung allein Ihrem Ergebnis verpflichtet sein und halten deshalb bewusst Abstand. Unsere Anreizbindung entsteht nicht durch ein Abzeichen, sondern durch das Win-Win-Honorar: Wir verdienen nur an nachgewiesener Wertschöpfung.

Distanz heißt dabei nicht Verzicht: Wo ein Google-Programm Ihre Wirtschaftlichkeit direkt verbessert, nutzen wir es, etwa den Zugang zu Google Shopping als zertifizierter CSS-Partner (Comparison Shopping Service), der dieselben Shopping-Klicks günstiger macht.

Branding oder Vertrieb: Wen unterstützt Ihr?

Wir sind Vertriebsagentur, keine Brand-Agentur. Wenn es darum geht, Marken-Sichtbarkeit zu erhöhen ohne direkten Verkaufsbezug, sind wir die falsche Wahl. Wenn es darum geht, über Google Ads profitabel zu verkaufen: perfekter Match.

Sind wir abhängig von Jurodo? Was passiert bei einem Wechsel?

Nein. Abhängigkeit wäre das Gegenteil unseres Modells. Das Google-Ads-Konto, das Tracking-Setup und alle darin gesammelten Daten und Lernhistorien gehören Ihnen und bleiben bei einem Wechsel vollständig erhalten; wir arbeiten von Anfang an in Ihrem Konto, nicht in einem Agenturkonto. Bei einer Kündigung übergeben wir dokumentiert: Kampagnenstruktur, KPI-Modellierung und offene Punkte, sodass ein Nachfolger (intern oder extern) nahtlos weiterarbeiten kann. Wenn Sie einen konkreten Wechsel abwägen, hilft Ihnen unser Wechsel-Check, die Entscheidung strukturiert zu prüfen – mit denselben Maßstäben für alle Anbieter, uns eingeschlossen.

Was ist, wenn ich mein Geschäft aufgeben muss oder insolvent werde?

Dann sorgt das Modell selbst dafür, dass wir Ihre Lage nicht verschärfen. Es gibt keine Fixkostenfalle: kein Grundhonorar, keine Pauschale, und ohne Wertschöpfung entsteht kein Honorar. Bleibt die Wertschöpfung aus, greift zusätzlich das Sonderkündigungsrecht: Nach zwei aufeinanderfolgenden Monaten mit negativer Wertschöpfung können Sie mit sofortiger Wirkung kündigen. Kommt es tatsächlich zur Geschäftsaufgabe oder Insolvenz, gilt vor allem: Sprechen Sie uns früh an. Wir beenden die Zusammenarbeit geordnet und übergeben sauber dokumentiert; Konto, Daten und Lernhistorien gehören ohnehin Ihnen. Das gesetzliche Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt von allen Laufzeiten unberührt.

Welche Pflichten haben wir als Kunde?

Weniger, als bei den meisten Agenturen, und alle dienen demselben Zweck: die gemeinsame Rechengrundlage fair und stabil zu halten. Operativ brauchen wir sauberes Tracking, eine feste Ansprechperson und die wirtschaftlichen Daten, auf denen die Steuerung aufsetzt. Kaufmännisch kommen drei Spielregeln dazu, die in beide Richtungen gelten.

Erstens der Budgetrahmen: Sie können ihn jederzeit anheben oder ganz öffnen. Ihn unterjährig abzusenken, geht nur im Einvernehmen mit uns oder zum neuen Vertragsjahr, so wie auch wir Ihre Vorgaben nie ohne Absprache verändern. Zweitens die KPI-Werte: nach oben jederzeit anpassbar, nach unten nur transparent und wirtschaftlich begründet. Denn diese Werte sind die Formel, nach der sich Ihr Gewinnbeitrag und unser Honorar gleichermaßen bemessen; sie einseitig kleinzurechnen würde die Grundlage aushöhlen, die Sie selbst gesetzt haben.

Drittens die Abrechnung: Sie läuft immer auf Basis der KPI-Werte, die zum jeweiligen Zeitpunkt vereinbart waren. Der Grund ist einfach: Sobald Kampagnen unter einer bestimmten Einstellung Mediaspend eingesetzt haben, ist dieser Einsatz real und lässt sich nicht rückwirkend bei Google zurückholen. Deshalb wirken Anpassungen ab dem Moment der Vereinbarung nach vorn, statt vergangene Monate umzuschreiben. So bleibt die Bemessungsgrundlage für beide Seiten ehrlich, und niemand rechnet im Nachhinein zu seinen Gunsten um.

Steuerung & Performance

Mehr Budget = mehr Gewinn?

Nur bis zu einem bestimmten Punkt. Jede zusätzliche Conversion wird in der Auktion teurer als die vorherige: ab einer gewissen Investitionshöhe kostet zusätzliches Volumen mehr, als es einbringt. Unsere Steuerung sucht fortlaufend den Punkt maximaler Wertschöpfung: so viel Volumen wie möglich, solange jeder zusätzliche Euro Mediaspend mehr als einen Euro Wert erzeugt. Deshalb ist unsere Empfehlung manchmal „mehr Budget freigeben“ und manchmal „bewusst nicht“. Beides folgt derselben Wirtschaftlichkeitsrechnung, an deren Ergebnis wir über das Honorar selbst beteiligt sind.

Wir haben ein festes Monatsbudget. Passt das?

Ja. Wir unterscheiden zwei Szenarien: Gedeckeltes Budget (Kalkulierbarkeit, aber potenzielle Wertschöpfung bleibt liegen) oder offenes Budget (maximales Wachstum, Liquidität muss geplant sein). Ein Monatsbudget funktioniert; noch besser sind Quartals- oder Jahresgrenzen, weil unsere Steuerung dann Saisonalität und Nachfrage optimal auf die Monate verteilen kann. Wir beraten zum optimalen Modell.

Wichtig für Ihre Kalkulation: Ein vereinbartes Budget verstehen wir als Rahmen und Limit, nicht als Ausgabeziel. Wir schöpfen es nur so weit aus, wie jeder weitere Euro Mediaspend mehr Wert erzeugt, als er kostet. Würde das vollständige Ausgeben Ihre Wertschöpfung senken, bleibt der Rest bewusst liegen. Da sich unser Honorar an genau dieser Wertschöpfung bemisst, haben wir dabei kein anderes Interesse als Sie.

Steuert Ihr manuell oder überlasst Ihr alles der Google-KI?

Weder noch. Die Arbeitsteilung ist der Punkt. Googles Smart Bidding ist beim Bieten in Echtzeit-Auktionen unschlagbar, aber es optimiert nur auf die Ziele und Werte, die man ihm gibt. Genau da arbeiten wir: Wir modellieren die KPI-Werte aus Ihrer Kalkulation, differenzieren sie (etwa nach Neukunden und Bestandskunden oder nach Margen) und justieren die Zielvorgaben des Smart Bidding fortlaufend so, dass die Maschine auf Ihren Gewinn hinarbeitet statt auf billige Conversions.

Dafür haben wir eigene Werkzeuge gebaut, die über dem Google-Konto liegen: Jurodo-Bidding berechnet die Gebots-Schwellen täglich neu, pro Kampagne und Asset-Group bzw. Anzeigengruppe, aus Ihrer Wertschöpfung statt aus pauschalen Kanal-Zielen. Unsere Budgetsteuerung übersetzt die mit Ihnen vereinbarten Monats-, Quartals- oder Jahresgrenzen automatisch in Tagesbudgets, die der Nachfrage folgen statt dem Kalender. Beides läuft täglich, in jedem Konto.

Menschliche Steuerungsintelligenz oben, maschinelle Auktionsintelligenz unten. Keine der beiden Hälften funktioniert allein.

Meine KI sagt mir, ich kann Google Ads selbst aufbauen. Warum dann noch eine Agentur?

Die KI hat nicht unrecht, und wir widersprechen ihr gar nicht. Die Oberfläche erklären, Keywords clustern, erste Anzeigentexte entwerfen, eine Kontostruktur vorschlagen: Das kann ein guter KI-Assistent heute wirklich, und wir nutzen genau solche Werkzeuge selbst, jeden Tag. Die Frage ist nicht, ob KI beim Aufbauen hilft, sondern was ein generischer Aufbau nicht leisten kann. Ein Chatfenster baut ein Standard-Konto, kein auf Ihre Wirtschaft zugeschnittenes: Es kennt Ihre Deckungsbeiträge und Kundenwerte nicht und weiß nicht, welche Struktur später Ihre Steuerung tragen muss und welche Asset-Group- bzw. Anzeigengruppen-Logik zu Ihrem Sortiment und Ihren Margen passt.

Dazu kommt Erfahrung, die kein allgemeines Modell hat: Muster aus vielen echten Konten, das Gespür dafür, welcher Aufbau in Ihrem Fall trägt und wann ein Rat der KI in die Irre führt. Und der Aufbau ist ohnehin nur der erste Tag. Die eigentliche Arbeit beginnt danach: das Konto fortlaufend auf Ihren Gewinn zu steuern. Wie sich dabei menschliche und maschinelle Intelligenz die Arbeit teilen, steht unter Steuert Ihr manuell oder überlasst Ihr alles der Google-KI? und Können KI-Agenten das nicht bald alles automatisch?. Der ehrlichste Prüfstein ist unser Honorarmodell selbst: Wir verdienen nur an nachgewiesener Wertschöpfung. Würde ein von der KI aufgesetztes Konto genügen, um Ihr Gewinnmaximum zu erreichen, hätte unser Modell schlicht keine Grundlage.

Können KI-Agenten das nicht bald alles automatisch?

Vieles Operative: ja, und genau das automatisieren wir längst selbst. Unsere Automationen übersetzen die mit Ihnen vereinbarten Budgetgrenzen in Tagesbudgets, die der Nachfrage folgen; die Gebots-Schwellen rechnet unsere Methode Jurodo-Bidding täglich pro Kampagne und Asset-Group bzw. Anzeigengruppe neu aus Ihrer Wertschöpfung. Und die eigentliche Auktion, das Bieten in Echtzeit, gehört ohnehin der Maschine; da ist Googles Smart Bidding unschlagbar. Automatisierung ist also nicht das Gegenargument, sie ist Teil unserer Arbeit.

Was ein Agent nicht von allein weiß, ist das Entscheidende: worauf er optimieren soll. Jemand muss seine Ziele aus Ihrer Kalkulation ableiten, also übersetzen, was ein Abschluss angesichts Ihrer Deckungsbeiträge und Kundenwerte wirtschaftlich wert ist, in welchen Grenzen er arbeiten darf und in wessen Interesse. Jemand muss die Datenbasis sauber halten, die Ergebnisse prüfen und am Monatsende für das Resultat geradestehen. Ein Agent ohne Ihre Wirtschafts-Sicht optimiert auf das, was er messen kann, meist billige Conversions, nicht auf Ihren Gewinn. Er kann eine Kampagne effizient fahren, aber nicht entscheiden, ob sie überhaupt die richtige ist.

Deshalb bleibt das Bild dasselbe, egal wie gut die Agenten werden: menschliche Steuerungsintelligenz oben, maschinelle Auktionsintelligenz unten. Je mehr die Maschine kann, desto wichtiger wird die Hand, die ihr die richtigen Ziele gibt.

Ich habe die CPO-Ziele bisher immer selbst vorgegeben. Wie geht Ihr damit um?

Ihre Vorgabe verschwindet nicht, sie wird übersetzt. Ein CPO-Ziel (Cost-per-Order: was ein Abschluss an Mediakosten kosten darf) ist im Kern eine Wert-Annahme: „Mehr ist mir ein Abschluss nicht wert.“ Genau diese Annahme machen wir in der KPI-Modellierung explizit, nur präziser: Sie definieren aus Ihrer Kalkulation den Wert je Conversion, differenziert etwa nach Produkt, Marge oder Neukunde und Bestandskunde, statt eines Durchschnitts-CPO über alles. Dazu kommt ein zweiter Unterschied: Ein CPO-Ziel legt fest, was ein Abschluss im Schnitt kosten soll. Wir steuern stattdessen auf den vollen kalkulatorischen Wert je Abschluss (den Deckungsbeitrag nach variablen Kosten, vor Werbekosten) als Obergrenze und holen daraus das Maximum an Wertschöpfung heraus. Der durchschnittliche CPO ist dann ein Ergebnis dieser Optimierung, kein Vorgabewert: Ein höherer Schnitt kann sogar der bessere sein, wenn insgesamt mehr Volumen und mehr Wertschöpfung entstehen. Der Vorteil dabei: Ein fixer CPO behandelt jeden Abschluss gleich. Er kappt Volumen dort, wo teurere Abschlüsse trotzdem hochprofitabel wären, und lässt billige durch, die weniger wert sind. Die Steuerung auf Wertschöpfung rechnet beides richtig. Die Kontrolle bleibt vollständig bei Ihnen: Die Werte, auf denen alles rechnet, geben Sie vor.

Macht Ihr auch Google Shopping / Performance Max?

Ja, und mit vollem Know-how: Bei Bedarf reichern wir Ihren Produktfeed an (Titel, Attribute, Margen-Label), stellen Ihr Merchant Center auf einen zertifizierten CSS-Partner (Comparison Shopping Service) um, das senkt die Shopping-Klickpreise bei gleicher Platzierung, und bauen differenzierte Asset-Groups je Ziel- und Kundengruppe. Die Gebotssteuerung läuft auf Deckungsbeitrag statt Umsatz, und wir bewerten Neukunden und Bestandskunden getrennt. Shopping und Performance Max gehören zum All-Inclusive-Service, ohne Aufpreis; dynamisches Remarketing läuft dabei über die Google-Automatik mit.

Macht Ihr auch SEO, Social Ads oder andere Kanäle?

Nein, und das ist Absicht. Wir sind seit über einem Jahrzehnt auf einen einzigen Kanal spezialisiert und holen aus Google Ads (Suche, Shopping, Display, Video) eine Leistungstiefe, die ein Generalist über fünf Kanäle nicht erreichen kann. Für Disziplinen außerhalb unseres Fokus empfehlen wir auf Wunsch Spezialisten aus unserem Netzwerk: etwa für Microsoft Ads (Bing) sprechen wir eine konkrete Empfehlung aus, wenn das Potenzial es rechtfertigt.

Tracking & Daten

Warum stimmen die Google-Ads-Zahlen nicht mit Shop, GA4 oder CRM überein?

Weil die Systeme unterschiedliche Fragen beantworten. Die Abweichung ist normal und kein Fehler. Google Ads schreibt eine Conversion dem Klick zu (auch wenn der Kauf Tage später passiert), GA4 verteilt sie über Sitzungen und Kanäle, Ihr Shop oder CRM zählt den Zahlungseingang am Kaufdatum. Dazu kommen Consent-Lücken (Nutzer ohne Tracking-Einwilligung fehlen in den Web-Zahlen) und unterschiedliche Zeiträume der Zuordnung. Entscheidend ist, ein System als Steuerungs-Wahrheit zu definieren und die anderen als Plausibilitäts-Check zu lesen. Genau so bauen wir die KPI-Modellierung auf und gleichen sie regelmäßig mit Ihren realen Zahlen ab.

Was, wenn unser Tracking lückenhaft ist?

Wir richten modernstes Tracking komplett mit Ihnen ein. Sie behalten vollen Kontozugriff. In vielen Kundenprojekten haben wir Trackinglücken erst identifiziert und dann geschlossen, was allein die Steuerbarkeit massiv erhöht hat.

Was ist Euer Tracking-Standard, und braucht es Server-Side-Tracking?

Unser Standard ist Client-Side-Tracking mit Google-Ads-Conversion-Tracking und Google Tag Manager. Darüber bilden wir auch komplexe KPI-Szenarien und nach Ihren First-Party-Daten differenzierte Werte ab (z. B. über den Data-Layer), ergänzt um Enhanced Conversions. Der wertvollste Ausbau-Schritt ist das Offline-Conversion-Tracking: Es spielt belastbare, höherwertige Conversion-Stufen aus Ihrem CRM oder Shop-Backend zurück, etwa Großkunden-Anfragen oder Angebotsanforderungen, die neben dem Direkt-Umsatz im Online-Shop eingehen; das sichert Steuerung, Roadmap und Skalierung. Server-Side-Tracking ist dafür kein Muss: Mess-Sicherheit auch bei Ad-Blockern schafft der Google Tag Gateway; betreiben Sie bereits Server-Side-GTM, schließen wir daran an.

Unser Sales-Cycle ist 3–6 Monate lang. Wie geht Ihr damit um?

Das hängt von der Zyklus-Länge ab. Bei kurzen Zyklen (bis ca. 30 Tage, im Ausnahmefall bis 90) importieren wir den Abschluss direkt als Offline-Conversion aus Ihrem CRM zurück nach Google Ads, auch telefonische oder Offline-Closes. Bei längeren Zyklen ist das Tracking-Fenster zu kurz: Dann importieren wir die am höchsten qualifizierte Zwischenstufe, die noch ins Fenster fällt (z. B. den Sales-qualifizierten Lead statt des Marketing-qualifizierten Leads), setzen darüber hinaus erfahrungsbasierte Wandlungsquoten an und steuern über Hilfskennzahlen, die sich innerhalb von 30 (max. 90) Tagen online erfassen lassen, und gleichen die erwartete Wandlung laufend mit den realen Abschlüssen ab.

Könnt Ihr mit unserer HubSpot-/Salesforce-Integration arbeiten?

Ja. Wir arbeiten standardmäßig mit CRM-Offline-Conversion-Uploads und haben u. a. konkrete Projekterfahrung mit HubSpot. In andere CRM- und Kundensysteme (auch individuelle Backend-Integrationen) denken wir uns ein und docken pragmatisch an. Jede Anbindung ist anders; wir finden im Einzelfall gemeinsam mit Ihnen eine passende Lösung.

Welche Daten braucht Jurodo von uns, und was passiert damit?

Wir brauchen Leistungs- und Wertdaten, keine Personenprofile: Ihre Kalkulationslogik für die KPI-Modellierung, Conversion-Daten aus dem Tracking und, wo sinnvoll, First-Party-Daten wie Kundenlisten für Google Customer Match. Letztere werden ausschließlich gehasht (unlesbar verschlüsselt) an Google übergeben und dienen dem besseren maschinellen Lernen der Kampagnen. Viele Kunden laden diese gehashten Listen direkt in ihr eigenes Google-Ads-Konto hoch; dann laufen die Daten gar nicht erst durch unsere Hände, und ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) mit Jurodo ist dafür nicht nötig. Nur wenn wir die Daten tatsächlich für Sie verarbeiten, etwa Listen aufbereiten und selbst hochladen, schließen wir vorher einen AVV. Ihre Daten bleiben in Ihren Systemen und Ihren Konten, wir geben nichts an Dritte weiter.

Zusammenarbeit & Kommunikation

Wer ist unser Ansprechpartner, und wie schnell antwortet Ihr?

Jedes Kundenprojekt hat ein festes Team aus vier Personen: Im direkten Kontakt arbeiten Sie mit einem Zweierteam aus Account Consultant und Account Analyst; dahinter ergänzen ein Google Ads Manager und ein Creative Designer das Team. Sie haben also benannte Gesichter statt eines Ticketsystems, und durch das Vierer-Setup ist auch bei Urlaub oder Krankheit immer jemand sprechfähig, der Ihr Projekt kennt. In der Regel antworten Ihre Ansprechpartner innerhalb eines Werktags; wenn es drängt, erreichen Sie sie auch direkt per Messaging oder Anruf. Wer dahintersteht, inklusive direkter E-Mail-Adressen Ihrer Ansprechpartner, zeigt die Team-Seite.

Ich möchte bei den Details in den Kampagnen involviert sein und mitentscheiden. Wie steht Ihr dazu?

Gern, mit einer klaren Arbeitsteilung. Alle Richtungsentscheidungen treffen Sie: Ziele, KPI-Werte, Budgetgrenzen, Angebote und Aktionen legen wir gemeinsam im Promotion-Briefing und im Jour-Fixe fest, und über das Jurodo-Cockpit und Ihren vollen Kontozugriff sehen Sie jederzeit alles, was wir tun. Jede Struktur-Entscheidung erklären wir auf Wunsch direkt am Konto; Fragen und eigene Impulse sind ausdrücklich erwünscht. Die operative Detailsteuerung liegt dagegen bewusst bei uns: Gebots-Ziele, Suchbegriffe, Testing und das Erstellen der konkreten Anzeigen und Assets, von Search-Texten und Sitelinks bis zu Bildern und Videos. Sie besteht aus vielen kleinen, datengetriebenen Eingriffen, deren Wirkung zusammenhängt und an deren Ergebnis wir über das Honorar selbst beteiligt sind. Unabgestimmte Ad-hoc-Eingriffe kosten Lernfortschritt; warum, erklärt die Frage „Können wir parallel selbst im Konto arbeiten?“. Sie bekommen bei uns also maximale Transparenz und echte Mitentscheidung auf der Ebene, auf der sie wirkt.

Übernehmt Ihr auch Landingpages oder Webseiten-Relaunches?

Bei Landingpages und Surfaces beraten wir: Empfehlungen, Varianten-Skizzen und Best-Practices fürs Anzeigen-Landingpage-Matching, und wir begleiten Relaunches. Die technische Umsetzung und das Hosting liegen bei Ihnen oder Ihrem Webentwickler. Die Anzeigen-Creatives (Bild, Text, Video) erstellen wir dagegen selbst, in Ihrem CI und im Rahmen Ihrer Richtlinien, und integrieren jederzeit gern auch Assets aus Ihrem Haus.

Wir haben schon einen Head of Performance Marketing. Braucht Ihr den?

Wir ersetzen keine In-House-Kompetenz, wir ergänzen sie. Den Lead für Google Ads übernehmen wir: eigenständig im Konto, innerhalb des gemeinsam definierten Promotion-Briefings. Ihr Head of Performance gewinnt dadurch Freiraum für die Aufgaben über Google Ads hinaus: alle Kanäle orchestrieren, Überschneidungen und Kanalwirkungen funnelbasiert einordnen, Attribution bewerten. Best-Practices aus anderen Kundenkonten bringen wir laufend ein.

Was ist, wenn wir mit einer Lead-Agentur zusammenarbeiten, die alle Kampagnen cross-channel koordiniert?

Das ist ein bewährtes Setup, kein Widerspruch. In der Marketing-Wertschöpfungskette ist Jurodo der Kanalspezialist für Google Ads, Ihre Lead-Agentur übernimmt die strategisch-konzeptionelle Koordination über alle Kanäle. Den Lead für Google Ads übernehmen wir: eigenständig im Konto, innerhalb des gemeinsam definierten Briefings und auf Wertschöpfung gesteuert. Die kanalübergreifende Orchestrierung bleibt bei der Lead-Agentur. Damit das reibungslos läuft, stimmen wir zum Start drei Dinge ab: die KPI-Werte und die Budgetlogik, das Tracking und die Attribution (wer welche Conversion zählt, damit Kanäle sich nicht doppelt gutschreiben) sowie Landingpages und Werbemittel. Wichtig ist nur ein direkter Draht zu den Verantwortlichen für KPI-Werte und Tracking; die Rollen und die Cadence legen wir gemeinsam fest, wie auf Zusammenarbeit beschrieben.

Konto & Technik

Behalten wir die Kontrolle über unser Google-Ads-Konto?

Ja. Sie haben durchgehend vollen Zugriff auf alle Konten, Kampagnen und Leistungsdaten. Wir arbeiten in Ihrem Konto, nicht in einem Agenturkonto.

Wem gehört das Google-Ads-Konto, auch nach einer Kündigung?

Ihnen. Immer. Das Google-Ads-Konto läuft auf Ihr Unternehmen, wir erhalten lediglich einen Verwaltungszugriff über unser Agentur-Verwaltungskonto, den Sie jederzeit selbst entziehen können. Bei einer Kündigung nehmen wir unseren Zugriff heraus und alles bleibt, wo es hingehört: Konto, Kampagnen, Conversion-Historie, Zielgruppenlisten und Lernstände. Es gibt keinen Lock-in-Mechanismus. Wenn eine Agentur das Konto als Eigentum behandelt oder die Herausgabe verweigert, ist das branchenweit ein Warnsignal, kein Standard.

Ihre Frage fehlt?

Stellen Sie sie dem Assistenten. Er antwortet aus den Inhalten dieser Website. Oder schreiben Sie uns direkt: Wir antworten persönlich und nehmen gute Fragen hier mit auf.