Konzept · Honorar
Win-Win-Honorar
Jurodos Vergütungsmodell: kein Fixum, sondern ein Anteil an der gemeinsam gemessenen Wertschöpfung; verdient wird nur, wenn Sie als Kunde gewinnen.
Konzept
Honorar aus Wertschöpfung
Das Win-Win-Honorar koppelt Jurodos Vergütung vollständig an das Ergebnis: Der Gesamtwert aller Conversions minus Mediaspend ergibt die Wertschöpfung; das Basis-Honorar ist die Hälfte davon, Volumen- und Treuerabatt senken den Anteil. Ist die Wertschöpfung in einem Monat negativ, ist das Honorar null.
Das Risiko ist zusätzlich gedeckelt: Vertraglich wird ein Risikodeckel je Promotion und Monat vereinbart, also eine maximal zulässige negative Wertschöpfung (beispielsweise 500 €). Übersteigt der Verlust in einem Monat diesen Deckel, trägt Jurodo die Mediakosten in Höhe der Überschreitung und erstattet sie Ihnen. Ihr Verlustrisiko ist damit nach unten begrenzt.
Damit haben beide Seiten dasselbe Ziel: Sie zahlen nie für Aktivität, sondern für messbaren Zugewinn, und Jurodo hat denselben Anreiz, unrentablen Spend zu vermeiden, wie Sie selbst. Diese Kopplung endet nicht auf Unternehmensebene: Auch Jurodos Mitarbeitende erhalten eine Ertragsbeteiligung auf die Honorare der von ihnen betreuten Promotions und denken dadurch in Wertschöpfung, bis in Arbeitsweise und Prioritäten.
| Modell | Bezugsgröße | Im Verlustmonat | Anreiz beim Skalieren |
|---|---|---|---|
| Prozent vom Mediaspend | Das Geld, das an Google fließt | Fällig, unverändert | Wächst mit dem Budget, unabhängig vom Ergebnis |
| Monatspauschale | Ein vereinbarter Festbetrag | Fällig, unverändert | Bleibt gleich; mehr Volumen bringt dem Dienstleister nichts |
| Abrechnung nach Stunden | Geleistete Arbeitszeit | Fällig, unverändert | Wächst mit dem Aufwand, nicht mit dem Ergebnis |
| Anteil an der Wertschöpfung (Jurodo) | Gesamtwert der Conversions minus Mediakosten | Kein Honorar; über dem Risikodeckel tragen wir Mediakosten | Wächst mit dem Ergebnis, in sehr guten Monaten auch absolut über eine Pauschale hinaus |
Die Zeilen beschreiben Modelle, keine Anbieter; die meisten Agenturen mischen. Unser Modell hat zwei Nachteile, die eine Pauschale nicht hat: In einem sehr guten Monat zahlen Sie absolut mehr als bei einem Festbetrag, und die Abrechnung setzt eine belastbare Messung voraus, die es erst aufzubauen gilt. Wer Planungssicherheit über alles stellt, fährt mit einem Festbetrag ruhiger.
| Zeile | Woher die Zahl kommt | Beispielmonat |
|---|---|---|
| Conversions | gemessen (Google Ads) | 120 |
| KPI-Wert je Conversion | modelliert, dann mit Ihnen vereinbart | 55 € |
| Gesamtwert | berechnet: Conversions × KPI-Wert | 6.600 € |
| − Mediakosten | gemessen (Google Ads) | 4.800 € |
| = Wertschöpfung | berechnet: Gesamtwert − Mediakosten | 1.800 € |
| Basis-Honorar | berechnet: 50 % der Wertschöpfung | 900 € |
| − Rabatte | vereinbarte Staffel: hier 10 % Treuerabatt | 90 € |
| = Honorar | berechnet, so steht es auf der Rechnung | 810 € |
| = Rohertrag | berechnet: Wertschöpfung − Honorar | 990 € |
Derselbe fiktive Beispielmonat wie auf den Seiten zu Gesamtwert und Rohertrag: 4.800 € Mediaspend, 120 Conversions, 55 € Deckungsbeitrag je Conversion. Ein Volumenrabatt greift erst ab 5.000 € Mediaspend im Monat und in diesem Beispiel deshalb nicht. Interessant ist die mittlere Spalte: Gemessen wird nur, was Google zählt. Vereinbart werden die Werte, die Sie setzen. Alles andere ist Arithmetik und deshalb nachrechenbar. Nicht abgebildet ist der Attributionsfaktor, der die Auf- und Abschläge nach Funnel-Layer auf den KPI-Wert anwendet; er ist im Beispiel neutral.
- Vereinbarter Risikodeckel je Promotion und Monat: Verluste über dem Deckel trägt Jurodo und erstattet den Mediaspend in Höhe der Überschreitung.
- Volumen- und Treuerabatte reduzieren den Honorar-Anteil bei wachsendem Spend und längerer Zusammenarbeit.
- Kein Fixum, keine versteckten Kosten.
- Gilt bis ins Team: Mitarbeitende sind über eine Ertragsbeteiligung an den Honoraren ihrer betreuten Promotions beteiligt.
In der Praxis bei Jurodo
Was das im Alltag bedeutet
Die Bewertungslogik hinter der Wertschöpfung (KPI-Werte, Attribution, Rabatt-Staffeln) legen wir vor Vertragsbeginn offen und rechnen sie im Honorar-Rechner transparent vor. Eingefroren ist sie damit nicht: KPI-Werte und die zugrunde liegenden Annahmen passen wir im laufenden Betrieb gemeinsam an, wenn sich Margen, Preise oder Ihr Angebot verschieben. Jede Anpassung wirkt ab dem Moment der Vereinbarung nach vorn, nie rückwirkend auf bereits abgerechnete Monate.
Das Modell diszipliniert die Steuerung: Ein Kanal, der nach Spend keinen Wert schafft, verdient kein Honorar. Statt Ergebnisse schönzurechnen, lohnt es sich für Jurodo nur, Kampagnen aktiv weiterzuentwickeln: Mediaspend umschichten, Gebote und KPI-Werte nachschärfen, Unrentables abschalten. Bei festem Budget laufen beide Interessen gleich: Ohne Rabattstufe ist unser Honorar genauso groß wie Ihr Rohertrag. Mit Volumen- oder Treuerabatt fällt es kleiner aus als Ihrer, in Budget-Szenarien nachgerechnet. Langfristig gilt dasselbe: Wir gedeihen nur, wenn Ihre Wertschöpfung über die Zeit stabil bleibt – belastbare Annahmen und ehrliche Anpassungen sind deshalb in unserem eigenen Interesse.
Das große Ganze
Vom einzelnen Begriff zum großen Ganzen: die Jurodo-Methoden dahinter, die strategischen Herausforderungen, auf die dieser Begriff einzahlt, und die konkreten Fragen, in denen er auftaucht.
Verwandte Methoden
Verwandte Herausforderungen
Vom Begriff zur Rechnung
Und was heißt das für Ihre Rechnung?
Unser Honorar bemisst sich an der Wertschöpfung, die Sie selbst bewerten. Die Match-Checkliste sagt Ihnen in sechs Fragen, ob diese Rechnung für beide Seiten aufgeht.