FAQ
Fragen & Antworten.
Ehrliche Antworten auf die Fragen, die uns Interessenten, Kunden und neue Ansprechpartner am häufigsten stellen: vom Honorar-Modell über das Konto-Eigentum bis zur Frage, warum weniger Klicks manchmal mehr Gewinn bedeuten. Wählen Sie Ihre Situation:
Modell & Honorar
Wie wird Jurodo vergütet?
100 % leistungsbezogen. Wir erhalten 50 % der Wertschöpfung (Gesamtwert der trackbaren Google-Ads-Conversions minus Google-Mediakosten). Kein Fixhonorar, keine Monatspauschale, kein Aufschlag auf Mediakosten. Ab höheren Monatsvolumina und bei längerer Zusammenarbeit geben wir Skaleneffekte zusätzlich automatisch über Volumen- und Treuerabatt weiter. Im Lead-Geschäft wird der Gesamtwert je Lead aus Vertragswert und Wandlungsquote abgeleitet: mit fundierten Annahmen bewertet und laufend mit Ihren realen Abschlüssen abgeglichen. Ein Lead ist damit nicht „ein Kontakt“, sondern ein bezifferter Erwartungswert.
Wo ist der Haken? Warum arbeitet Ihr ohne Grundhonorar?
Es gibt keinen versteckten Haken, aber zwei ehrliche Bedingungen. Erstens: Wir sind wählerisch. Weil wir das unternehmerische Risiko mittragen, starten wir nur mit Unternehmen, bei denen wir nach Prüfung von Geschäftsmodell, Marge und Marktumfeld an messbare Wertschöpfung glauben. Zweitens: Das Modell braucht belastbares Tracking und eine gemeinsame KPI-Modellierung, sonst lässt sich Wertschöpfung nicht fair abrechnen. Wer beides mitbringt oder mit uns aufbaut, ist bei uns richtig: Wir verdienen erst, wenn Sie selbst Gewinn machen.
Entsteht ein Interessenkonflikt, wenn Ihr an der Wertschöpfung mitverdient?
Das Gegenteil ist der Fall, und genau deshalb haben wir das Modell gewählt. Eine Agentur, die pauschal oder prozentual vom Mediaspend bezahlt wird, verdient auch dann, wenn Ihre Kampagnen Verlust machen; sie hat sogar einen Anreiz, möglichst viel Mediaspend auszugeben. Wir verdienen nur an der Differenz zwischen erzeugtem Wert und Mediakosten. Unwirtschaftliches Volumen schmälert unser Honorar genauso wie Ihren Gewinn. Die Werte pro Conversion, also Ihre KPI-Werte, definieren dabei Sie, nicht wir. Die Bemessungsgrundlage liegt also in Ihrer Hand.
Was kostet uns die Zusammenarbeit insgesamt?
Zwei Positionen, sonst nichts: die Google-Mediakosten (zahlen Sie direkt an Google, ohne Aufschlag) und unser Honorar in Höhe von 50 % der Wertschöpfung. Es gibt keine Setup-Gebühren, keine Tool-Kosten, keine Extra-Rechnungen für Tracking, Creatives oder Reporting: alles ist im leistungsbezogenen Modell enthalten. Ab höheren Monatsvolumina und bei längerer Zusammenarbeit geben wir Skaleneffekte zusätzlich automatisch über Volumen- und Treuerabatt weiter. Entsteht keine Wertschöpfung, entsteht auch kein Honorar.
Was passiert in schlechten Monaten?
Ist die Wertschöpfung in einem Monat null oder negativ, berechnen wir kein Honorar. Ihr Verlustrisiko ist zusätzlich durch einen vertraglich vereinbarten Risikodeckel je Promotion und Monat begrenzt: eine maximal zulässige negative Wertschöpfung (beispielsweise 500 €). Übersteigt der Verlust diesen Deckel, erstatten wir Ihnen die Mediakosten in Höhe der Überschreitung. Häufen sich schlechte Monate, greift zudem das Sonderkündigungsrecht: Ist die Wertschöpfung einer Promotion in zwei aufeinanderfolgenden Monaten negativ, können Sie diese Promotion mit sofortiger Wirkung kündigen. Und falls Sie in einer solchen Lage einen Wechsel abwägen: Unser Wechsel-Check hilft, die Entscheidung strukturiert und mit bezifferten Risiken zu prüfen.
Warum habt Ihr keine Preisliste wie andere Agenturen?
Weil unser Preis keine Liste braucht: Er ist eine Formel. Klassische Agenturen bepreisen ihren Aufwand: Stunden, monatliche Pauschalen, Prozent vom Mediaspend. Deshalb brauchen sie Pakete und Preisstufen. Wir bepreisen das Ergebnis: 50 % der gemeinsam erzeugten und gemessenen Wertschöpfung, bei jedem Kunden nach derselben Formel. Ab höheren Monatsvolumina und bei längerer Zusammenarbeit geben wir Skaleneffekte zusätzlich automatisch über Volumen- und Treuerabatt weiter.
50 % klingen nach viel. Ich kenne von Agenturen eher 10–15 % vom Mediaspend.
Die beiden Prozentzahlen haben verschiedene Bezugsgrößen. Das ist das häufigste Missverständnis beim Vergleich. 10–15 % vom Mediaspend werden fällig, egal ob die Kampagnen Gewinn oder Verlust erzeugen: Bei 20.000 € Mediaspend zahlen Sie 2.000–3.000 € auch in einem Verlustmonat. Unsere 50 % beziehen sich ausschließlich auf die Wertschöpfung: das, was vom Gesamtwert der Conversions nach Abzug der Mediakosten übrig bleibt. Entsteht kein Gewinn, zahlen Sie kein Honorar; entsteht viel, ist mindestens die andere Hälfte davon Ihre. Ab höheren Monatsvolumina und bei längerer Zusammenarbeit geben wir Skaleneffekte zusätzlich automatisch über Volumen- und Treuerabatt weiter. In den Beispielen unserer Rechner landet unser Honorar zahlenmäßig durchaus in einer ähnlichen Größenordnung. Am Unterschied ändert das nichts: Es ist dort ein Ergebnis, kein Satz auf Ihr Budget. Bleibt die Wertschöpfung aus, bleibt auch das Honorar aus.
Ob diese Wertschöpfung komplett neu entsteht, hängt davon ab, wo wir anfangen. Bauen wir Ihren Google-Ads-Kanal neu auf, entsteht sie erst mit ihm. Übernehmen wir ein laufendes Konto, können wir einen Benchmark auf Ihren bisherigen Stand legen: Honorar entsteht dann erst, wenn mehr Wertschöpfung entsteht als vorher. Wie dieser Benchmark zustande kommt und wann sich der andere Weg mehr lohnt, steht unter Agenturwechsel zu Jurodo.
Wie läuft die Abrechnung praktisch: Wer zahlt was, und wann kommt die Rechnung?
Zwei Geldflüsse, sauber getrennt. Die Mediakosten zahlen Sie direkt an Google: Die Google-Ads-Konten sind und bleiben Ihr Eigentum, wir arbeiten darin als Dienstleister. Unser Honorar stellen wir monatlich je Promotion in Rechnung, immer mit angehängter Detailabrechnung, die jede Zahl auf die Google-Ads-Trackingdaten und die mit Ihnen vereinbarten KPI-Werte zurückführt.
Die Rechnung für einen Leistungsmonat kommt rund zwei Monate später: Erst dann ist die Leistungsmessung vollständig abgeschlossen, weil nachlaufende Conversions (30-Tage-Fenster) noch in den Monat einzahlen. Sie zahlen also nie auf Schätzungen, sondern auf gemessene Wertschöpfung. Alle Beträge sind Netto-Beträge zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer; das Zahlungsziel steht auf der Rechnung. Und jede Größe können Sie vorab im Jurodo-Cockpit nachvollziehen, nicht erst zur Rechnung.
Wir haben gekündigt. Kommen danach noch Rechnungen?
Ja, so lange die Messung nachläuft. Abgerechnet wird immer der Leistungsmonat, nicht der Monat, in dem die Rechnung bei Ihnen ankommt. Weil nachlaufende Conversions noch in den Leistungsmonat einzahlen, liegen dazwischen rund zwei Monate (siehe „Wie läuft die Abrechnung praktisch?“). Diese Verschiebung endet nicht mit der Kündigung, sie läuft aus.
Praktisch heißt das: Nach dem letzten Monat, in dem wir Ihr Konto gesteuert haben, folgen noch die Abrechnungen der letzten Leistungsmonate, jede mit derselben Detailabrechnung wie zuvor und jede vorab im Jurodo-Cockpit nachvollziehbar. Danach ist Schluss. Eine gesonderte Kündigungs- oder Übergabegebühr sieht unser Modell nicht vor, und rückwirkend umgerechnet wird ebenfalls nichts: Es gilt, was zum jeweiligen Zeitpunkt vereinbart war.
Die Mediakosten laufen ohnehin direkt zwischen Ihnen und Google und enden, sobald die Kampagnen aus sind. Was mit Konto, Daten und Kampagnen passiert, steht unter „Sind wir abhängig von Jurodo?“.
Warum leistungsbezogen statt Fixhonorar?
Weil Online-Werbung sich lohnen muss, um nachhaltig zu sein (CLV > CAC). Wir verdienen nur, wenn Sie Gewinn erzielen, gerechnet als 50 % der Wertschöpfung aus trackbaren Google-Ads-Umsätzen. Kein Gewinn, kein Honorar. Ab höheren Monatsvolumina und bei längerer Zusammenarbeit geben wir Skaleneffekte zusätzlich automatisch über Volumen- und Treuerabatt weiter.
Nicht für Dienstleister spezifischWas heißt „Wertschöpfung“ genau?
Wertschöpfung = Gesamtwert der Google Ads zurechenbaren Conversions minus Google-Mediakosten. Der Wert je Conversion wird dabei je Messpunkt (Conversion-Aktion) als KPI-Wert modelliert: der erwartete Deckungsbeitrag, den ein Abschluss beisteuert. Fiktives Rechenbeispiel, dieselbe Beispielwelt wie im Abo-Rechner: ein Vollabo mit rund 467 € Customer Lifetime Value und 168 € Deckungsbeitrag im ersten Jahr.
Wer bestimmt eigentlich, was „Wertschöpfung“ ist?
Sie. Wir helfen bei der KPI-Modellierung (also bei der Frage, welche Messpunkte (Conversion-Aktionen) relevant sind und wie sie sauber getrackt werden), aber die Werte pro Conversion (Lead, Order, Abo, …), also Ihre KPI-Werte, definieren Sie. Damit setzen Sie selbst die Formel, nach der unser Honorar bemessen wird. Das ist der Grund, warum Ihr Risiko in unserem Modell eng begrenzt bleibt: Entsteht keine Wertschöpfung, entsteht kein Honorar. Was bleibt, sind die Mediakosten, und die sind durch Ihren Budgetrahmen und den vereinbarten Risikodeckel nach unten begrenzt. Die einzige faire Gegenleistung dafür: Diese Werte bleiben eine verlässliche Grundlage, nach oben jederzeit anpassbar, nach unten transparent begründet. Jede Anpassung wirkt dabei ab dem Moment der Vereinbarung nach vorn; abgerechnet wird immer mit den Werten, die im jeweiligen Monat galten, und bereits gestellte Rechnungen bleiben unberührt.
Wir sind ein kleinerer Anbieter mit 10.000 € Monatsbudget. Lohnt sich das?
Ja. Die Wirtschaftlichkeit hängt nicht direkt an der Budgethöhe, sondern an Vertragswert, Marge und Wandlungsquote. Größere Budgets liefern schneller belastbare Lern-Daten; ab etwa 3.000 € Mediaspend pro Monat lässt sich sinnvoll starten; darunter schauen wir im Informationsgespräch genauer hin und rechnen mit einer langsameren, behutsameren Entwicklung. Pauschal ausgeschlossen ist nichts.
Vertrag & Start
Welche Branchen sind typisch?
Drei Segmente: Abo-Modelle (Verlage und andere Subscription-Geschäfte, etwa Softwaremiete, Streaming oder Telekommunikation), E-Commerce (B2B- und B2C-Shops), Lead-Einkauf (Dienstleister, Weiterbildung, Versicherungen, SaaS, Schuldnerberatung). Die Beispiele sind nicht abschließend: Entscheidend ist die Mechanik dahinter, nicht die Branche.
Für wen ist Jurodo nicht der richtige Partner?
Ehrliche Antwort: für einige. Wenn Ihr Geschäftsmodell noch nicht erprobt ist (etwa ein Start-up ohne belastbare Margen- und Wandlungsdaten), fehlt die Basis für die KPI-Modellierung. Wenn Ihr Ziel reine Marken-Sichtbarkeit ohne Verkaufsbezug ist, sind wir als Vertriebsagentur die falsche Wahl. Und wenn Conversions sich prinzipiell weder messen noch mit fundierten Annahmen bewerten lassen, kann unser Modell nicht fair abrechnen. Ob es passt, klären wir gemeinsam vor der Startphase. Ein schnelles, ehrliches Nein gehört bei uns zum Prozess. Ein erster Selbsttest: die Match-Checkliste.
Was kostet die Startphase?
Kein gesondertes Honorar: Die drei Monate Startphase berechnen wir nicht gesondert. Der Mediaspend läuft separat und liegt wie immer vollständig bei Ihnen. Wenn dabei schon Wertschöpfung entsteht, greift unser Honorar-Modell; sonst trägt Jurodo den Aufwand. Stolpersteine wie Geschäftsmodell-Passung, Wettbewerbsdichte oder Margenstruktur können verhindern, dass Wertschöpfung sofort entsteht; das ist Teil des unternehmerischen Risikos auf unserer Seite.
Warum dauert die Startphase 3 Monate?
Weniger Zeit reicht nicht, um eine belastbare Datenbasis aufzubauen. Tracking, KPI-Modellierung und Kampagnen-Lernphasen brauchen Wochen, nicht Tage. Drei Monate sind der Korridor, in dem wir entscheiden können statt zu raten, und in dem Sie ein belastbares Ja oder Nein zum Dauerbetrieb bekommen.
Was müssen wir liefern, damit es losgehen kann?
Vier Dinge, alle mit unserer Anleitung: Zugänge (Google-Ads-Konto, Tag Manager, ggf. Analytics), Ihre Kalkulationslogik für die KPI-Modellierung, Assets in Ihrem Marken-Look (Corporate Identity, kurz CI: Logos, Bilder, ggf. Video-Material) und einen benannten Ansprechpartner für Freigaben. Bei der Kalkulationslogik geht es im Lead-Geschäft vor allem um die Definition und Bewertung der Lead-Typen, etwa Anfrage vs. qualifizierter Termin, samt Vertragswert und Wandlungsquote sowie um den Weg für den Abschluss-Abgleich aus Ihrem CRM. Dazu kommt, falls wir personenbezogene Daten für Sie verarbeiten, der Datenschutz-Rahmen, ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV). Tracking-Aufbau und KPI-Modellierung starten parallel zum Vertragsschluss. Im Vorfeld müssen Sie technisch nichts vorbereiten: Wo an Ihrer Website etwas anzupassen ist, sagen wir Ihnen das zum passenden Zeitpunkt konkret; umgesetzt wird es dann in der Regel von Ihrem Team oder Ihrer Web-Agentur.
Gibt es Mindestlaufzeiten?
Verbindlich festgelegt sind zunächst die 3 Monate Startphase. Zu deren Ende können beide Seiten aussteigen, Sie wie wir, mit 5 Werktagen Vorlauf. Wird nicht gekündigt, laufen 9 weitere Monate, sodass insgesamt ein Jahr abgedeckt ist, danach jährliche Verlängerung. Ein Fixum gibt es zu keinem Zeitpunkt: Auch im Dauerbetrieb bleibt das Honorar rein leistungsbezogen, ein Anteil an der nachgewiesenen Wertschöpfung. Die Bindung hat einen Grund: Tracking, KPI-Modellierung und Kampagnen-Lernphasen brauchen Zeit, kurzfristige Engagements sind wirtschaftlich schwierig. Und sie ist nach unten abgesichert: Ist die Wertschöpfung einer Promotion in zwei aufeinanderfolgenden Monaten negativ, können Sie diese Promotion mit sofortiger Wirkung kündigen (Sonderkündigungsrecht).
Bin ich nach der Startphase noch neun Monate gebunden?
Formal ja, wenn Sie sich nach der Startphase für die Fortsetzung entscheiden: Dann laufen 9 weitere Monate, sodass insgesamt 1 Jahr abgedeckt ist. Faktisch sind Sie geschützt: Ist die Wertschöpfung einer Promotion in zwei aufeinanderfolgenden Monaten negativ, können Sie diese Promotion mit sofortiger Wirkung kündigen (Sonderkündigungsrecht). Gemessen wird das je Promotion, nicht über alles hinweg. Ordentlich kündbar ist der Vertrag mit 1 Monat Vorlauf vor Ende der initialen 9 Monate (bzw. vor Ende eines Verlängerungsjahres).
Was, wenn wir schon eine andere Google-Ads-Agentur haben?
Wir übernehmen Bestandskonten routinemäßig – egal ob bisher eine andere Agentur, Ihr eigenes Team oder beides gesteuert hat. Die Kündigung beim bisherigen Dienstleister sprechen Sie aus; den Übergabezeitpunkt legen wir so, dass in der Steuerung keine Lücke entsteht. In den ersten 2–4 Wochen kann es zu einer leichten Delle kommen – vorübergehend schwächeren Ergebnissen, bis die Gebotsstrategien neu gelernt haben.
Für den Übernahme-Start stehen zwei Wege offen: ein Benchmark auf Ihren bisherigen Stand (Honorar erst oberhalb; bei Effizienzgewinn kostenneutral im bisherigen Gesamtbudget, sodass Ihnen unter dem Strich zusätzlicher Rohertrag bleibt) oder eine offene KPI-Modellierung ab Tag eins. Welcher Weg passt, ist vor allem eine Vertrauensfrage. Den Ablauf, die beiden Wege und was bei Ihnen bleibt, finden Sie unter Agenturwechsel zu Jurodo.
Nehmt Ihr an einem Pitch teil, wenn wir ausschreiben?
Jein. An strukturierten Agenturauswahlen und Ausschreibungen nehmen wir teil: Wir beantworten Fragenkataloge, stellen unser Modell und Referenzen vor und führen die Gespräche, die Sie für eine fundierte Entscheidung brauchen. Was wir nicht liefern, sind spekulative Kampagnenkonzepte auf Verdacht: Belastbare Aussagen zu Ihrem Konto entstehen erst mit Zugriff auf echte Daten, nicht aus Folien. Der aussagekräftigste Vergleich, den wir anbieten, ist die Startphase: drei Monate reale Performance statt Versprechen, mit einem belastbaren Ja oder Nein am Ende. So sehen Sie vor jeder langfristigen Bindung, was die Zusammenarbeit tatsächlich bringt. Ob wir grundsätzlich zueinander passen, klärt vorab unsere Match-Checkliste.
Wir hatten schlechte Erfahrungen: „Google Ads funktioniert bei uns nicht“.
Diesen Satz hören wir oft, und meistens stimmt er so nicht. Hinter enttäuschenden Ergebnissen steckt fast immer eine diagnostizierbare Ursache: Kampagnen wurden auf Klicks oder Umsatz statt auf Wertschöpfung gesteuert, das Tracking hat wertvolle Conversions nicht erfasst, oder die Werte je Conversion waren nie sauber modelliert. Ob sich Google Ads für Ihr Geschäftsmodell lohnt, ist eine Rechenfrage, keine Glaubensfrage, und genau dafür ist die Startphase da: Sie liefert ein belastbares Ja oder Nein mit Daten statt Bauchgefühl. Typische Ursachen haben wir unter Herausforderungen beschrieben.
Wie lange dauert der Rampup?
3 Monate Startphase für Setup, Testing und erste Optimierung; ab Monat 4 skalieren wir Schritt für Schritt, das Mediaspend folgt der nachgewiesenen Profitabilität. Der Maximierungs-Modus ist dabei kein fixes Optimum, das nach rund einem Jahr erreicht und abgehakt ist: Wir verschieben die Messlatte fortlaufend weiter: durch kontinuierliche Arbeit bei Jurodo, in der Zusammenarbeit mit Ihnen und an Ihren eigenen Stellschrauben, die wir mit Daten und Feedback begleiten. Tracking-Aufbau und KPI-Modellierung starten parallel zum Vertragsschluss.
Was, wenn die Startphase zeigt, dass Google Ads für uns nicht passt?
Dann sagen wir es klar, geben Ihr Konto geordnet zurück und empfehlen Alternativen: andere Kanäle, andere Spezialisten oder Anpassungen an Ihrem Geschäftsmodell. Kein Fixum bedeutet auch: kein Anreiz für uns, Sie weiter zu binden, wenn es sich nicht lohnt. Ein ehrliches Nein ist für beide Seiten besser als ein verschleppter Zwölf-Monats-Vertrag ohne Substanz.
Seid Ihr zertifizierter Google-Partner?
Ja. Jurodo ist Google Premier Partner (2026), laut Google die oberste Partnerstufe, die rund 3 % der Partneragenturen eines Landes erreichen. Bewertet werden dafür unter anderem das verwaltete Werbebudget, Zertifizierungen im Team und die Konto-Performance über alle betreuten Kunden.
Wichtig zur Einordnung: Das Partner-Programm ist ein Vermarktungsprogramm von Google und belohnt unter anderem die Übernahme automatischer Empfehlungen. Diese Empfehlungen haben nicht immer die Wirtschaftlichkeit des Werbetreibenden im Blick; wir prüfen jede einzeln und setzen nur um, was Ihrer Wertschöpfungsrechnung standhält. Der Status bestätigt Volumen und Zertifizierungstiefe, ändert aber nichts an unserer Rolle: Unsere Anreizbindung entsteht nicht durch ein Abzeichen, sondern durch das Win-Win-Honorar. Wir verdienen nur an nachgewiesener Wertschöpfung.
Nähe zum Programm heißt dabei nicht Gefolgschaft, und Distanz nicht Verzicht: Wo ein Google-Programm Ihre Wirtschaftlichkeit direkt verbessert, nutzen wir es, etwa den Zugang zu Google Shopping über einen zertifizierten CSS-Partner (Comparison Shopping Service), der dieselben Shopping-Klicks günstiger macht.
Branding oder Vertrieb: Wen unterstützt Ihr?
Wir sind Vertriebsagentur, keine Brand-Agentur. Wenn es darum geht, Marken-Sichtbarkeit zu erhöhen ohne direkten Verkaufsbezug, sind wir die falsche Wahl. Wenn es darum geht, über Google Ads profitabel zu verkaufen: perfekter Match.
Sind wir abhängig von Jurodo? Was passiert bei einem Wechsel?
Nein. Abhängigkeit wäre das Gegenteil unseres Modells. Das Google-Ads-Konto, das Tracking-Setup und alle darin gesammelten Daten und Lernhistorien gehören Ihnen und bleiben bei einem Wechsel vollständig erhalten; wir arbeiten von Anfang an in Ihrem Konto, nicht in einem Agenturkonto. Was ein Nachfolger (intern oder extern) zum Weiterarbeiten braucht, entsteht nicht erst zur Kündigung: Die Kampagnenstruktur steht in Ihrem Konto, die KPI-Zielmatrix und die offenen Punkte sind über die gesamte Laufzeit im Jurodo-Cockpit erreichbar. Was das für die Nutzungsrechte an den Kampagnen selbst bedeutet, steht unter „Wem gehört das Google-Ads-Konto, auch nach einer Kündigung?“. Wenn Sie einen konkreten Wechsel abwägen, hilft Ihnen unser Wechsel-Check, die Entscheidung strukturiert zu prüfen – mit denselben Maßstäben für alle Anbieter, uns eingeschlossen.
Was ist, wenn ich mein Geschäft aufgeben muss?
Dann sorgt das Modell selbst dafür, dass wir Ihre Lage nicht verschärfen. Es gibt keine Fixkostenfalle: kein Grundhonorar, keine Pauschale, und ohne Wertschöpfung entsteht kein Honorar. Bleibt die Wertschöpfung aus, greift zusätzlich das Sonderkündigungsrecht: Ist die Wertschöpfung einer Promotion in zwei aufeinanderfolgenden Monaten negativ, können Sie diese Promotion mit sofortiger Wirkung kündigen. Kommt es tatsächlich zur Geschäftsaufgabe, gilt vor allem: Sprechen Sie uns früh an. Wir beenden die Zusammenarbeit geordnet; Konto, Daten und Lernhistorien gehören ohnehin Ihnen. Das gesetzliche Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt von allen Laufzeiten unberührt.
Welche Pflichten haben wir als Kunde?
Weniger, als bei den meisten Agenturen, und alle dienen demselben Zweck: die gemeinsame Rechengrundlage fair und stabil zu halten. Operativ brauchen wir sauberes Tracking, eine feste Ansprechperson und die wirtschaftlichen Daten, auf denen die Steuerung aufsetzt. „Sauberes Tracking“ heißt dabei konkreter, als es klingt: Neben den Abschlüssen auf Ihrer Website muss auch jeder Einstieg auslösen können, der bei Ihnen offline weiterläuft, also der Klick auf die Telefonnummer, der Chat, die Terminbuchung. Was dort nicht messbar ist, kann die Steuerung nicht einkaufen und geht auch nicht in die Wertschöpfung ein, aus der sich unser Honorar bemisst. Der Punkt trifft damit beide Seiten gleich. Welche Einstiege das bei Ihnen sind, sagen wir Ihnen im Onboarding; eingerichtet wird gemeinsam: In Google Ads und im Tag Manager arbeiten wir direkt, Anpassungen an Website oder Shop setzt in der Regel Ihr Team oder Ihre Web-Agentur nach unseren Hinweisen um. Mehr dazu unter Messpunkt. Kaufmännisch kommen drei Spielregeln dazu, die ebenfalls in beide Richtungen gelten.
Erstens der Budgetrahmen: Sie können ihn jederzeit anheben oder ganz öffnen. Ihn unterjährig abzusenken, geht nur im Einvernehmen mit uns oder zum neuen Vertragsjahr, so wie auch wir Ihre Vorgaben nie ohne Absprache verändern. Zweitens die KPI-Werte: nach oben jederzeit anpassbar, nach unten nur transparent und wirtschaftlich begründet. Denn diese Werte sind die Formel, nach der sich Ihr Rohertrag und unser Honorar gleichermaßen bemessen; sie einseitig kleinzurechnen würde die Grundlage aushöhlen, die Sie selbst gesetzt haben. Umgekehrt gilt dasselbe: Zu hoch angesetzte Werte würden Wertschöpfung ausweisen, die real nicht entsteht, und damit auch unser Honorar erhöhen. Deshalb modellieren wir die Werte gemeinsam und halten sie mit der laufenden Nachkalkulation ehrlich, statt sie einer Seite zu überlassen.
Drittens die Abrechnung: Sie läuft immer auf Basis der KPI-Werte, die zum jeweiligen Zeitpunkt vereinbart waren. Der Grund ist einfach: Sobald Kampagnen unter einer bestimmten Einstellung Mediaspend eingesetzt haben, ist dieser Einsatz real und lässt sich nicht rückwirkend bei Google zurückholen. Deshalb wirken Anpassungen ab dem Moment der Vereinbarung nach vorn, statt vergangene Monate umzuschreiben; bereits gestellte Rechnungen bleiben unberührt und werden nie nachträglich korrigiert. So bleibt die Bemessungsgrundlage für beide Seiten ehrlich, und niemand rechnet im Nachhinein zu seinen Gunsten um.
Steuerung & Performance
Mehr Budget = mehr Gewinn?
Nur bis zu einem bestimmten Punkt. Jede zusätzliche Conversion wird in der Auktion teurer als die vorherige: ab einer gewissen Investitionshöhe kostet zusätzliches Volumen mehr, als es einbringt. Unsere Steuerung sucht fortlaufend den Punkt maximaler Wertschöpfung: so viel Volumen wie möglich, solange jeder zusätzliche Euro Mediaspend mehr als einen Euro Wert erzeugt. Deshalb ist unsere Empfehlung manchmal „mehr Budget freigeben“ und manchmal „bewusst nicht“. Beides folgt derselben Wirtschaftlichkeitsrechnung, an deren Ergebnis wir über das Honorar selbst beteiligt sind.
Wir haben ein festes Monatsbudget. Passt das?
Ja. Wir unterscheiden zwei Budget-Rahmen: Gedeckeltes Budget (Kalkulierbarkeit, aber potenzielle Wertschöpfung bleibt liegen) oder offenes Budget (maximales Wachstum, Liquidität muss geplant sein). Beide Rahmen haben wir über vier Quartale mit Beispielzahlen durchgerechnet. Ein Monatsbudget funktioniert; noch besser sind Quartals- oder Jahresgrenzen, weil unsere Steuerung dann Saisonalität und Nachfrage optimal auf die Monate verteilen kann. Wir beraten zum optimalen Modell.
Wichtig für Ihre Kalkulation: Ein vereinbartes Budget verstehen wir als Rahmen und Limit, nicht als Ausgabeziel. Wir schöpfen es nur so weit aus, wie jeder weitere Euro Mediaspend mehr Wert erzeugt, als er kostet. Würde das vollständige Ausgeben Ihre Wertschöpfung senken, bleibt der Rest bewusst liegen. Da sich unser Honorar an genau dieser Wertschöpfung bemisst, haben wir dabei kein anderes Interesse als Sie.
Steuert Ihr manuell oder überlasst Ihr alles der Google-KI?
Weder noch. Die Arbeitsteilung ist der Punkt. Googles Smart Bidding ist beim Bieten in Echtzeit-Auktionen unschlagbar, aber es optimiert nur auf die Ziele und Werte, die man ihm gibt. Genau da arbeiten wir: Wir modellieren die KPI-Werte aus Ihrer Kalkulation, differenzieren sie (etwa nach Neukunden und Bestandskunden oder nach Margen) und justieren die Zielvorgaben des Smart Bidding fortlaufend so, dass die Maschine auf Ihre Wertschöpfung hinarbeitet statt auf billige Conversions.
Dafür haben wir eigene Werkzeuge gebaut, die über dem Google-Konto liegen: Jurodo-Bidding berechnet die Gebots-Schwellen täglich neu, pro Kampagne und Asset-Group bzw. Anzeigengruppe, aus Ihrer Wertschöpfung statt aus pauschalen Kanal-Zielen. Unsere Automationen übersetzen die mit Ihnen vereinbarten Monats-, Quartals- oder Jahresgrenzen automatisch in Tagesbudgets, die der Nachfrage folgen statt dem Kalender. Beides läuft täglich, in jedem Konto.
Menschliche Steuerungsintelligenz oben, maschinelle Auktionsintelligenz unten. Keine der beiden Hälften funktioniert allein.
Meine KI sagt mir, ich kann Google Ads selbst aufbauen. Warum dann noch eine Agentur?
Die KI hat nicht unrecht, und wir widersprechen ihr gar nicht. Die Oberfläche erklären, Keywords clustern, erste Anzeigentexte entwerfen, eine Kontostruktur vorschlagen: Das kann ein guter KI-Assistent heute wirklich, und wir nutzen genau solche Werkzeuge selbst, jeden Tag. Die Frage ist nicht, ob KI beim Aufbauen hilft, sondern was ein generischer Aufbau nicht leisten kann. Ein Chatfenster baut ein Standard-Konto, kein auf Ihr Unternehmen zugeschnittenes: Es kennt Ihre Deckungsbeiträge und Kundenwerte nicht und weiß nicht, auf welcher Struktur Ihre Steuerung später aufsetzen muss und welche Asset-Group- bzw. Anzeigengruppen-Logik zu Ihrem Sortiment und Ihren Margen passt.
Dazu kommt Erfahrung, die kein allgemeines Modell hat: Muster aus vielen echten Konten, das Gespür dafür, welcher Aufbau in Ihrem Fall funktioniert und wann ein Rat der KI in die Irre führt. Und der Aufbau ist ohnehin nur der erste Tag. Die eigentliche Arbeit beginnt danach: das Konto fortlaufend auf Ihre Wertschöpfung zu steuern, und es dabei abzusichern. Dazu gehört die Qualitätssicherung mit automatisierten Prüfungen, damit keine Anzeige ins Leere läuft, das Monitoring von Nachfrage- und Wettbewerbsverschiebungen und das menschliche Urteil über Signale, die kein Skript erfasst. Ein Chatfenster liefert einen Vorschlag; niemand prüft am Monatsende nach, ob er noch stimmt. Wie sich dabei menschliche und maschinelle Intelligenz die Arbeit teilen, steht unter Steuert Ihr manuell oder überlasst Ihr alles der Google-KI? und Können KI-Agenten das nicht bald alles automatisch?. Der ehrlichste Prüfstein ist unser Honorarmodell selbst: Wir verdienen nur an nachgewiesener Wertschöpfung. Würde ein von der KI aufgesetztes Konto genügen, um Ihr Gewinnmaximum zu erreichen, hätte unser Modell schlicht keine Grundlage.
Können KI-Agenten das nicht bald alles automatisch?
Vieles Operative: ja, und genau das automatisieren wir längst selbst. Unsere Automationen übersetzen die mit Ihnen vereinbarten Budgetgrenzen in Tagesbudgets, die der Nachfrage folgen; die Gebots-Schwellen rechnet unsere Methode Jurodo-Bidding täglich pro Kampagne und Asset-Group bzw. Anzeigengruppe neu aus Ihrer Wertschöpfung. Und die eigentliche Auktion, das Bieten in Echtzeit, gehört ohnehin der Maschine; da ist Googles Smart Bidding unschlagbar. Automatisierung ist also nicht das Gegenargument, sie ist Teil unserer Arbeit.
Was ein Agent nicht von allein weiß, ist das Entscheidende: worauf er optimieren soll. Jemand muss seine Ziele aus Ihrer Kalkulation ableiten, also übersetzen, was ein Abschluss angesichts Ihrer Deckungsbeiträge und Kundenwerte wirtschaftlich wert ist, in welchen Grenzen er arbeiten darf und in wessen Interesse. Jemand muss die Datenbasis sauber halten, die Ergebnisse prüfen und am Monatsende für das Resultat geradestehen. Ein Agent ohne den Blick auf Ihre Wirtschaftlichkeit optimiert auf das, was er messen kann, meist billige Conversions, nicht auf Ihre Wertschöpfung. Er kann eine Kampagne effizient fahren, aber nicht entscheiden, ob sie überhaupt die richtige ist.
Deshalb bleibt das Bild dasselbe, egal wie gut die Agenten werden: menschliche Steuerungsintelligenz oben, maschinelle Auktionsintelligenz unten. Je mehr die Maschine kann, desto wichtiger wird die Hand, die ihr die richtigen Ziele gibt.
Ich habe die CPL-Ziele bisher immer selbst vorgegeben. Wie geht Ihr damit um?
Ihre Vorgabe verschwindet nicht, sie wird übersetzt. Ein CPL-Ziel (Cost-per-Lead: was ein Lead an Mediakosten kosten darf) ist im Kern eine Wert-Annahme über den Durchschnitt. Genau die machen wir in der KPI-Modellierung präziser: Statt eines pauschalen CPL über alle Anfragen bewerten wir Lead-Typen unterschiedlich (eine unverbindliche Anfrage anders als einen qualifizierten Termin) und leiten den Wert aus Vertragswert und Wandlungsquote ab. Dazu kommt ein zweiter Unterschied: Ein CPL-Ziel legt fest, was ein Lead im Schnitt kosten soll. Wir steuern stattdessen auf den vollen kalkulatorischen Wert je Lead (den Erwartungswert aus Vertragswert und Wandlungsquote, vor Werbekosten) als Obergrenze und holen daraus das Maximum an Wertschöpfung heraus. Der durchschnittliche CPL ist dann ein Ergebnis dieser Optimierung, kein Vorgabewert: Ein höherer Schnitt kann sogar der bessere sein, wenn insgesamt mehr Volumen und mehr Wertschöpfung entstehen. Der Vorteil dabei: Ein fixer CPL behandelt den schwachen und den hochwertigen Lead gleich. Er kappt Volumen dort, wo teurere, aber gut wandelnde Leads trotzdem hochprofitabel wären, und lässt billige durch, die selten zum Abschluss führen. Die Steuerung auf Wertschöpfung rechnet beides richtig. Die Kontrolle bleibt vollständig bei Ihnen: Die Werte und Wandlungsannahmen, auf denen alles rechnet, geben Sie vor.
Nicht für Dienstleister spezifischMacht Ihr auch Google Shopping / Performance Max?
Ja, und mit vollem Know-how: Die Shopping-Flächen bespielen wir heute über Performance Max, klassische Shopping-Kampagnen setzen wir nicht mehr ein. Bei Bedarf reichern wir Ihren Produktfeed an (Titel, Attribute), stellen Ihr Merchant Center auf einen zertifizierten CSS-Partner (Comparison Shopping Service) um, das senkt die Shopping-Klickpreise bei gleicher Platzierung, und bauen differenzierte Asset-Groups je Ziel- und Kundengruppe. Die Gebotssteuerung läuft auf Deckungsbeitrag statt Umsatz, und wir bewerten Neukunden und Bestandskunden getrennt. Parallel dazu laufen Search und Demand Gen in eigenen Kampagnen, damit die Zielgruppe über alle relevanten Flächen erreicht wird. Das alles gehört zum All-Inclusive-Service, ohne Aufpreis; dynamisches Remarketing läuft über die Google-Automatik mit.
Macht Ihr auch SEO, Social Ads oder andere Kanäle?
Nein, und das ist Absicht. Wir sind seit über 15 Jahren auf einen einzigen Kanal spezialisiert und holen aus Google Ads (Search, Performance Max, Demand Gen, YouTube) eine Leistungstiefe, die ein Generalist über fünf Kanäle nicht erreichen kann. Für Disziplinen außerhalb unseres Fokus empfehlen wir auf Wunsch Spezialisten aus unserem Netzwerk: etwa für Microsoft Ads (Bing) sprechen wir eine konkrete Empfehlung aus, wenn das Potenzial es rechtfertigt.
Tracking & Daten
Warum stimmen die Google-Ads-Zahlen nicht mit unserem CRM überein?
Weil die Systeme unterschiedliche Fragen beantworten. Die Abweichung ist normal und kein Fehler. Google Ads schreibt einen Lead dem Klick zu (auch wenn das Formular Tage später abgeschickt wird), Ihr CRM zählt am Eingangsdatum, und dort landen auch Leads aus anderen Kanälen, die parallel eine Anzeige gesehen haben (Mehrfach-Eingangspfade). Dazu kommen Consent-Lücken und das begrenzte Import-Fenster beim Abschluss-Abgleich: Spätere Abschlüsse lassen sich dem Klick nicht mehr direkt zuordnen und werden über Wandlungsquoten eingerechnet. Entscheidend ist, ein System als Steuerungs-Wahrheit zu definieren und die anderen als Plausibilitäts-Check zu lesen. Genau so bauen wir die KPI-Modellierung auf und gleichen sie regelmäßig mit Ihren realen Abschlüssen ab.
Was, wenn unser Tracking lückenhaft ist?
Wir richten Ihr Tracking komplett mit Ihnen ein. Sie behalten vollen Kontozugriff. In vielen Kundenprojekten haben wir Trackinglücken erst identifiziert und dann geschlossen, was allein die Steuerbarkeit massiv erhöht hat.
Nicht für Dienstleister spezifischWas ist Euer Tracking-Standard, und braucht es Server-Side-Tracking?
Unser Standard ist Client-Side-Tracking mit Google-Ads-Conversion-Tracking und Google Tag Manager. Darüber bilden wir auch komplexe KPI-Szenarien und nach Ihren First-Party-Daten differenzierte Werte ab (z. B. über den Data-Layer), ergänzt um Enhanced Conversions. Der wertvollste Ausbau-Schritt ist das Offline-Conversion-Tracking: Es spielt belastbare Messpunkte näher am Abschluss aus Ihrem CRM oder Shop-Backend zurück, etwa Großkunden-Anfragen oder Angebotsanforderungen, die neben dem Direkt-Umsatz im Online-Shop eingehen; das sichert Steuerung, Roadmap und Skalierung. Server-Side-Tracking ist dafür kein Muss: Mess-Sicherheit auch bei Ad-Blockern schafft der Google Tag Gateway; betreiben Sie bereits Server-Side-GTM, schließen wir daran an.
Unser Sales-Cycle ist 3–6 Monate lang. Wie geht Ihr damit um?
Das hängt von der Zyklus-Länge ab. Bei kurzen Zyklen (bis ca. 30 Tage, im Ausnahmefall bis 90) importieren wir den Abschluss direkt als Offline-Conversion aus Ihrem CRM zurück nach Google Ads, auch telefonische oder Offline-Closes. Bei längeren Zyklen ist das Tracking-Fenster zu kurz. Dann importieren wir die am höchsten qualifizierte Zwischenstufe, die noch ins Fenster fällt (z. B. den Sales-qualifizierten Lead statt des Marketing-qualifizierten Leads). Ergänzend setzen wir erfahrungsbasierte Wandlungsquoten an und steuern über Hilfskennzahlen, die sich innerhalb von 30 (max. 90) Tagen online erfassen lassen. Die erwartete Wandlung gleichen wir laufend mit den realen Abschlüssen ab.
Könnt Ihr mit unserer HubSpot-/Salesforce-Integration arbeiten?
Ja. Wir arbeiten standardmäßig mit CRM-Offline-Conversion-Uploads und haben u. a. konkrete Projekterfahrung mit HubSpot. In andere CRM- und Kundensysteme (auch individuelle Backend-Integrationen) denken wir uns ein und docken pragmatisch an. Jede Anbindung ist anders; wir finden im Einzelfall gemeinsam mit Ihnen eine passende Lösung.
Welche Daten braucht Jurodo von uns, und was passiert damit?
Wir brauchen Leistungs- und Wertdaten, keine Personenprofile: Ihre Kalkulationslogik für die KPI-Modellierung, Conversion-Daten aus dem Tracking und, wo sinnvoll, First-Party-Daten wie Kundenlisten für Google Customer Match. Letztere werden ausschließlich gehasht (unlesbar verschlüsselt) an Google übergeben und dienen dem besseren maschinellen Lernen der Kampagnen. Viele Kunden laden diese gehashten Listen direkt in ihr eigenes Google-Ads-Konto hoch; dann laufen die Daten gar nicht erst durch unsere Hände, und ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) mit Jurodo ist dafür nicht nötig. Nur wenn wir die Daten tatsächlich für Sie verarbeiten, etwa Listen aufbereiten und selbst hochladen, schließen wir vorher einen AVV. Ihre Daten bleiben in Ihren Systemen und Ihren Konten, wir geben nichts an Dritte weiter.
Nicht für Dienstleister spezifischWarum tauchen bei uns Anfrage und Auftrag beide als Conversion auf?
Weil beide etwas messen, das wir sonst verlieren würden. Der härteste Messpunkt ist das, was Ihr CRM zurückgeben kann: der Auftrag, sonst die höchste qualifizierte Stufe davor. Wie diese Stufen bei Ihnen heißen und wo genau sie geschnitten sind, richtet sich nach Ihrem Vertrieb; die Mechanik bleibt dieselbe. Die Anfrage selbst importieren wir zusätzlich, weil zwischen ihr und dem Auftrag Wochen bis Monate liegen und der Abschluss oft aus dem Import-Fenster von Google Ads fällt. Dazu kommen die Einstiege, die nie über ein Formular laufen, etwa der Klick auf Ihre Telefonnummer, der Chat oder die Terminbuchung.
Doppelt gezählt wird dabei nichts. Der Wert der Anfrage ist die über die Wandlungsquote abgezinste Erwartung auf denselben Auftrag, nicht eine zweite Einnahme. Überschneiden sich mehrere Eingangspfade desselben Interessenten, korrigieren wir das zusätzlich über einen Abschlag. Alle Messpunkte gelten für alle Kampagnen gleichermaßen: Ob eine Kampagne früh oder spät im Funnel ansetzt, regeln wir über die Attribution, nicht über einen eigenen Messpunkt je Stufe.
Was müssen wir technisch bereitstellen, damit die Steuerung funktioniert?
Vier Dinge, und wir richten sie gemeinsam mit Ihnen ein. Erstens Zugriff und Freigaben: Ihr Google-Ads-Konto und Ihr Tag Manager, in denen wir direkt arbeiten. Zweitens die Messpunkte selbst: Jeder Einstieg in einen Abschlussweg, der bei Ihnen offline weiterläuft, muss auslösen können. Der Klick auf die Telefonnummer ist das häufigste Beispiel, je nach Angebot kommen Chat-Einstieg, Terminbuchung, Rückrufbitte oder Formulare abseits des Hauptpfads dazu. Welche es bei Ihnen sind, gehen wir gemeinsam durch, statt eine Standardliste abzuhaken. Drittens der Rückkanal aus Ihren Systemen, also CRM, Warenwirtschaft oder Abo-Verwaltung, damit wir Aufträge und gezahlte Abos zurückspielen können. Viertens die kaufmännischen Daten, aus denen die KPI-Werte entstehen: Margen, Wandlungsquoten, Haltbarkeit.
An Ihrer Website oder Ihrem Shop selbst nehmen wir in der Regel keine Änderungen vor: Wo dort etwas anzupassen ist, bekommen Sie von uns konkrete Hinweise, gern im Videocall direkt am System, und Ihr Team oder Ihre Web-Agentur setzt es um. Nur wenn Sie es ausdrücklich wünschen, übernehmen wir auch diesen Teil und arbeiten uns in Ihre Systeme ein.
Der Grund ist derselbe für alle vier Punkte: Was nicht messbar ist, kann die Steuerung nicht einkaufen, und es kann auch nicht in die Wertschöpfung eingehen, aus der sich unser Honorar bemisst. Das trifft also beide Seiten gleich. Welche Einstiege bei Ihnen konkret dazugehören, sagen wir Ihnen im Onboarding, statt Ihnen eine Liste zu überlassen. Was ein Messpunkt ist und wonach wir sie auswählen, erklärt der Begriff Messpunkt; wie wir das Setup aufbauen, die Methode Conversion-Tracking.
Zusammenarbeit & Kommunikation
Wer ist unser Ansprechpartner, und wie schnell antwortet Ihr?
Jedes Kundenprojekt hat ein festes Team aus vier Personen: Im direkten Kontakt arbeiten Sie mit einem Zweierteam aus Account Consultant und Account Analyst/-in; dahinter ergänzen die Rollen Google Ads Manager/-in und Creative Designer/-in das Team. Sie haben also benannte Gesichter statt eines Ticketsystems, und durch das Vierer-Setup ist auch bei Urlaub oder Krankheit immer jemand sprechfähig, der Ihr Projekt kennt. In der Regel antworten Ihre Ansprechpartner innerhalb eines Werktags; wenn es drängt, erreichen Sie sie auch direkt per Messaging oder Anruf. Wer dahintersteht, inklusive direkter E-Mail-Adressen Ihrer Ansprechpartner, zeigt die Team-Seite.
Ich möchte bei den Details in den Kampagnen involviert sein und mitentscheiden. Wie steht Ihr dazu?
Gern, mit einer klaren Arbeitsteilung. Die Richtungsentscheidungen treffen Sie: KPI-Werte und Budgetgrenzen legen Sie fest, Ziele, Angebote und Aktionen halten wir gemeinsam im Promotion-Briefing und im Jour-Fixe fest, und über das Jurodo-Cockpit und Ihren vollen Kontozugriff sehen Sie jederzeit alles, was wir tun. Die Hintergründe unserer Struktur-Entscheidungen erläutern wir Ihnen bei Interesse gern im Jour-Fixe, in der Tiefe, die Ihnen den Überblick gibt. Auf Kampagnenebene mitzuentscheiden ist dagegen nicht vorgesehen: Diese Detailtiefe kostet die Zeit, die den Themen fehlt, die in der Zusammenarbeit tatsächlich etwas bewegen. Die operative Detailsteuerung liegt deshalb bewusst bei uns: Gebots-Ziele, Suchbegriffe, Testing und das Erstellen der konkreten Anzeigen und Assets, von Search-Texten und Sitelinks bis zu Bildern und Videos. Sie besteht aus vielen kleinen, datengetriebenen Eingriffen, deren Wirkung zusammenhängt und an deren Ergebnis wir über das Honorar selbst beteiligt sind. Unabgestimmte Ad-hoc-Eingriffe kosten Lernfortschritt; warum, erklärt die Frage „Können wir parallel selbst im Konto arbeiten?“. Sie bekommen bei uns also maximale Transparenz und echte Mitentscheidung auf der Ebene, auf der sie wirkt.
Übernehmt Ihr auch Landingpages oder Webseiten-Relaunches?
Bei Landingpages und den übrigen Seiten Ihres Auftritts beraten wir: Empfehlungen, Varianten-Skizzen und Best-Practices fürs Anzeigen-Landingpage-Matching, und wir begleiten Relaunches. Die technische Umsetzung und das Hosting liegen in der Regel bei Ihnen oder Ihrem Webentwickler; was zu ändern ist, gehen wir gern im Videocall direkt am System mit Ihnen durch. Nur wenn Sie es ausdrücklich wünschen, übernehmen wir diesen Teil selbst und arbeiten uns in Ihre Systeme ein. Die Anzeigen-Creatives (Bild, Text, Video) erstellen wir dagegen selbst, in Ihrem Marken-Look und im Rahmen Ihrer Richtlinien, und integrieren jederzeit gern auch Assets aus Ihrem Haus.
Was gehört nicht zu Eurem Leistungsumfang?
Wir sind Spezialisten für genau einen Kanal: Google Ads mit Search, Performance Max, Demand Gen und YouTube. Andere Disziplinen gehören deshalb nicht zu unserem Leistungsumfang, etwa Suchmaschinenoptimierung (SEO), Social Ads oder Microsoft Ads (Bing). Ebenso wenig gehören die technische Umsetzung und der Betrieb von Websites, Shops und Landingpages dazu. Auch die kanalübergreifende Orchestrierung Ihres Marketings liegt nicht bei uns.
Die Grenze verläuft dabei nicht am Kanal-Etikett, sondern an der Steuerbarkeit. Vier Themen, die häufig einer anderen Disziplin zugeschlagen werden, gehören ausdrücklich dazu, weil die Steuerung auf Wertschöpfung ohne sie nicht funktioniert. Erstens das Tracking: Wir richten die Messung gemeinsam mit Ihnen ein, bauen sie aus und überwachen sie laufend. Zweitens Ihre Landingpages: Wir beraten und skizzieren Varianten. Die technische Umsetzung und das Hosting bleiben bei Ihnen oder Ihrem Webentwickler. Drittens Ihr Produktfeed, sofern Sie einen führen: Wir reichern ihn bei Bedarf an, automatisieren ihn und stellen Ihr Merchant Center auf einen zertifizierten CSS-Partner (Comparison Shopping Service) um. Viertens die Anzeigen-Creatives in Bild, Text und Video: Die erstellen wir selbst, in Ihrem Marken-Look.
Ein Grenzfall löst regelmäßig Rückfragen aus: Ihre First-Party-Daten arbeiten wir ein, etwa Kundenlisten oder Newsletter-Empfänger für Google Customer Match. Das Newsletter-Marketing selbst betreiben wir nicht.
Die Fokussierung ist eine Entscheidung, keine Lücke im Angebot. Die nötige Tiefe entsteht nur, wenn ein Team dauerhaft an einem Kanal arbeitet. Aus dieser Tiefe kommt die Wertschöpfung, an der auch unser Honorar hängt. Fällt in Ihrem Projekt etwas außerhalb dieser Grenze an, benennen wir das offen, statt es nebenbei mitlaufen zu lassen. Was das für andere Kanäle bedeutet und wann wir Spezialisten aus unserem Netzwerk empfehlen, steht unter „Macht Ihr auch SEO, Social Ads oder andere Kanäle?“.
Nicht für Dienstleister spezifischWir haben schon einen Head of Performance Marketing. Braucht Ihr den?
Wir ersetzen keine In-House-Kompetenz, wir ergänzen sie. Den Lead für Google Ads übernehmen wir: eigenständig im Konto, innerhalb des gemeinsam definierten Promotion-Briefings. Ihr Head of Performance gewinnt dadurch Freiraum für die Aufgaben über Google Ads hinaus: alle Kanäle orchestrieren, Überschneidungen und Kanalwirkungen funnelbasiert einordnen, Attribution bewerten. Best-Practices aus anderen Kundenkonten bringen wir laufend ein. Wie eine Übernahme aus dem Inhouse-Betrieb abläuft – Benchmark, Übergabe, Startphase – steht unter Agenturwechsel zu Jurodo.
Was ist, wenn wir mit einer Lead-Agentur zusammenarbeiten, die alle Kampagnen cross-channel koordiniert?
Das ist ein bewährtes Setup, kein Widerspruch. In der Marketing-Wertschöpfungskette ist Jurodo der Kanalspezialist für Google Ads, Ihre Lead-Agentur übernimmt die strategisch-konzeptionelle Koordination über alle Kanäle. Den Lead für Google Ads übernehmen wir: eigenständig im Konto, innerhalb des gemeinsam definierten Briefings und auf Wertschöpfung gesteuert. Die kanalübergreifende Orchestrierung bleibt bei der Lead-Agentur. Damit das reibungslos läuft, stimmen wir zum Start drei Dinge ab: die KPI-Werte und die Budgetlogik, das Tracking und die Attribution (wer welche Conversion zählt, damit Kanäle sich nicht doppelt gutschreiben) sowie Landingpages und Werbemittel. Wichtig ist nur ein direkter Draht zu den Verantwortlichen für KPI-Werte und Tracking; die Rollen und den Abstimmungsrhythmus legen wir gemeinsam fest, wie auf Zusammenarbeit beschrieben. Wenn der Google-Ads-Lead erst noch zu uns wechseln soll, steht der Ablauf unter Agenturwechsel zu Jurodo.
Konto & Technik
Behalten wir die Kontrolle über unser Google-Ads-Konto?
Ja. Sie haben durchgehend vollen Zugriff auf alle Konten, Kampagnen und Leistungsdaten. Wir arbeiten in Ihrem Konto, nicht in einem Agenturkonto.
Was das im Tagesgeschäft heißt: Die laufende Kampagnenarbeit liegt während der Promotion bei uns, damit die Steuerung eine Handschrift behält und die Lernphasen nicht reißen. Sie sehen jederzeit mit, und was Sie geändert haben wollen, besprechen wir im Jour-Fixe – bei Bedarf auch kurzfristig.
Wem gehört das Google-Ads-Konto, auch nach einer Kündigung?
Ihnen. Immer. Das Google-Ads-Konto läuft auf Ihr Unternehmen, wir erhalten lediglich einen Verwaltungszugriff über unser Agentur-Verwaltungskonto, den Sie jederzeit selbst entziehen können. Bei einer Kündigung nehmen wir unseren Zugriff heraus, und was im Konto liegt, bleibt dort: Conversion-Historie, Zielgruppenlisten und Lernstände. Wenn eine Agentur das Konto als Eigentum behandelt oder die Herausgabe verweigert, ist das branchenweit ein Warnsignal, kein Standard.
Eine Einschränkung nennen wir offen, weil sie in unseren AGB steht: Die von uns erstellten Kampagnen sind urheberrechtlich geschützt. Die vollständigen Nutzungs- und Verwertungsrechte daran gehen an Sie über, sobald eine Promotion über die Startphase hinaus verlängert wird. Wer also nach der Startphase weitermacht, hat sie ohnehin. Am Konto, an den Daten und an Ihrer Handlungsfähigkeit ändert das nichts.