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Konzept · Wirtschaftlichkeit

Deckungsbeitrag

Der wirtschaftliche Beitrag je Auftrag: Auftragsumsatz minus der direkt zurechenbaren Leistungskosten. Erst er sagt, was ein Lead wert sein darf.

Konzept

Umsatz minus variable Kosten

Deckungsbeitrag ist, was nach Abzug der variablen Kosten je Abschluss übrigbleibt: je nach Geschäftsmodell Wareneinsatz und Versand, laufende Bereitstellungs- und Zustellkosten oder die direkt zurechenbare Arbeitszeit, dazu Zahlungsgebühren und gegebenenfalls Provisionen. Werbekosten gehören ausdrücklich nicht dazu: Der Deckungsbeitrag steht am Anfang der Kette, je Conversion und vor allen Mediakosten. Die gehen erst eine Stufe später ab, bei der Wertschöpfung.

Er ist selten eine einzige Zahl: Je Produktgruppe, Tarif, Leistungsart oder Kundengruppe fällt er unterschiedlich aus, im Handel oft sogar je Einzelbestellung. Genau das rechtfertigt Werte je Position statt eines Durchschnitts über alles.

PositionWoher die Zahl kommtBeispiel
Umsatz je AuftragAuftragswert aus Ihrem CRM oder der Rechnungsstellung4.500 €
− Eingesetzte Arbeitszeitgeleistete Stunden zu Ihrem internen Kostensatz1.700 €
− Fremdleistungen und MaterialSubunternehmen, Lizenzen und Material je Auftrag800 €
− Zahlungsausfälle und gewährte Skontiaus Ihrem Controlling, nicht aus der Web-Analyse200 €
= Deckungsbeitrag je Auftragdie Basis, aus der über die Wandlungsquote der KPI-Wert je Lead entsteht1.800 €

Fiktives Rechenbeispiel für einen Erstauftrag, in derselben Beispielwelt wie die Dienstleister-Rechner: 4.500 € Auftragswert, 40 % Deckungsbeitrags-Quote. Die Aufteilung der 2.700 € variablen Kosten ist frei gewählt. Gemeint ist ausdrücklich der Erstauftrag: Folgeaufträge hebt der CLV-Faktor gesondert an. Nicht enthalten sind Qualifizierungs- und Vertriebsaufwand, Mediakosten und unser Honorar – die gehen erst nach dem Deckungsbeitrag ab.

In der Praxis bei Jurodo

Wie wir DB-Werte modellieren

Die Besonderheit im Dienstleistungs-Geschäft: Der Deckungsbeitrag entsteht am Auftrag, als Honorar minus der direkt zurechenbaren Leistungskosten wie eingesetzter Arbeitszeit, Fremdleistungen und Material. Geworben wird aber um den Lead. Der Wert eines Leads ist deshalb nie sein eigener Deckungsbeitrag, sondern der des Auftrags mal der Wahrscheinlichkeit, dass er zustande kommt.

Wir holen die Kalkulation je Leistungsart aus Ihrem Controlling und schichten die Kosten dazu, die in keiner Web-Analyse stehen: nicht fakturierbare Vorleistungen, Angebote ohne Abschluss, Zahlungsausfälle. Ein Dauermandat bringt dabei einen anderen Deckungsbeitrag als ein einmaliges Projekt.

Über die Wandlungsquote je Leadart rollen wir den Deckungsbeitrag auf den einzelnen Lead zurück; die Rückmeldung aus Ihrem CRM hält beide Größen aktuell.

Die Stufe danach

Wo der Deckungsbeitrag in der Monatsrechnung steht

Der Deckungsbeitrag steht am Anfang der Kette: je Conversion, vor allen Mediakosten. Erst seine Summe über alle Abschlüsse eines Monats ergibt den Gesamtwert, von dem die Monatsrechnung dann Mediakosten, Honorar und Rohertrag abschichtet.

Gesamtwert (4 Conversions × 1.800 € Deckungsbeitrag)
7.200 €
abzüglich Mediakosten
4.800 €
ergibt Wertschöpfung
2.400 €
davon unser Honorar
1.200 €
davon Ihr Rohertrag
1.200 €
Beispielhafte Darstellung mit fiktiven Daten: dieselbe Beispielwelt wie die Dienstleister-Rechner: 4.500 € Auftragswert bei 40 % Deckungsbeitrags-Quote, also 1.800 € je Erstauftrag. Das Basis-Honorar beträgt 50 % der Wertschöpfung, also des Gesamtwerts nach Abzug der Mediakosten; deshalb sind Honorar und Rohertrag hier exakt gleich breit. Eine Volumenstufe greift erst ab 5.000 € monatlichem Mediaspend, in diesem Beispiel also nicht; der Treuerabatt nach zwölf vollen Vertragsmonaten senkt das Honorar weiter, sodass Ihnen dann mehr als die Hälfte der Wertschöpfung bleibt. Diesen Schritt rechnen die Tabellen auf den Seiten zu Rohertrag und Gesamtwert weiter.

Das große Ganze

Vom einzelnen Begriff zum großen Ganzen: die Jurodo-Methoden dahinter, die strategischen Herausforderungen, auf die dieser Begriff einzahlt, und die konkreten Fragen, in denen er auftaucht.

Vom Begriff zur Rechnung

Rechnen wir es an Ihren Zahlen durch.

Ob das in Ihrem Konto wirtschaftlich ist, entscheiden Marge, Datenlage und Marktnachfrage, nicht die Definition. Die Match-Checkliste sagt Ihnen in sechs Fragen, wo Sie stehen.