Für Dienstleister
Eine eigene Gebots-Ebene über Smart Bidding
Als Schwellen-Grundlage dient der echte Lead-Wert aus Closing-Rate mal Customer Lifetime Value, nicht der reine Formular-Abschluss.
Methode
Smart Bidding ist gut. Gesteuertes Smart Bidding ist besser.
Die Gebots-Schwellen, an denen sich Smart Bidding ausrichtet, berechnen wir täglich neu: pro Kampagne und pro Asset-Group bzw. Anzeigengruppe, über alle Kampagnentypen hinweg. Gemeint sind die Ziel-Werte für die Wirtschaftlichkeit, also Ziel-ROAS oder Ziel-CPA. Sie kommen aus Grenzertrag und Grenzkosten Ihrer echten KPI-Werte, nicht aus pauschalen Kanal-Zielen. Mögliche Gebots-Niveaus bewerten wir nach der erwarteten Wertschöpfung pro Tag, gewichtet nach statistischer Sicherheit und angereichert mit Erfahrungswerten aus Ihrem Konto und aus Jurodos gesamter Steuerungs-Historie.
Wir suchen dabei nicht die maximale Effizienz pro Abschluss, sondern das optimale Verhältnis aus Stück-Wirtschaftlichkeit und Gesamtvolumen, also die höchste Wertschöpfung. Das System testet kontrolliert auch benachbarte Gebots-Niveaus, statt auf dem erstbesten Optimum sitzen zu bleiben. Eingeschlafene Kampagnen erkennen wir am Vergleich mit ihrer eigenen Bestleistung und pushen sie gezielt; begrenzte Budgets strecken wir über eine Restmonats-Simulation optimal über die Zeit, samt Abgleich, ob promotion-weit nachjustiert werden muss. Gestreckt wird dabei nicht nur mit den Tagesbudgets, sondern auch mit bewusst niedrigeren Gebots-Niveaus: Ist der Rahmen knapp, lassen wir die teuersten Auktionen liegen und kaufen den Rest günstiger ein, damit er bis zum Monatsende reicht und aus derselben Summe die höchstmögliche Wertschöpfung entsteht.
Was hier in wenigen Sätzen steht, ist im Tagesgeschäft ein täglicher Rechenlauf über alle Konten, mit Schwellen-, Budget- und Risiko-Logik im Hintergrund; im Cockpit sehen Sie das Ergebnis, die Rechenarbeit bleibt bei uns.
Wie wir das machen
Was Sie davon haben.
- Optimum aus Stück-Wirtschaftlichkeit und Volumen, statt blinder Effizienz-Maximierung
- Taktische Pushes laufen in klaren Risiko-Korridoren, nicht nach Bauchgefühl
- Ein begrenztes Mediaspend ist nicht zur Monatsmitte verbraucht, sondern reicht bis zum Monatsende: gestreckt über Tagesbudgets und bewusst niedrigere Gebots-Niveaus, promotion-weit abgeglichen
- Gilt für alle Kampagnentypen: Search, Performance Max, Demand-Gen und YouTube
Ein Tag im Rechenlauf
Vom KPI-Wert zur Gebots-Schwelle, jeden Tag neu
Vier Schritte, die jeden Tag in derselben Reihenfolge über alle Konten laufen: Hinein gehen Ihre KPI-Werte, heraus kommen die Gebots-Schwellen, an denen sich Smart Bidding ausrichtet.
- Schritt 1
KPI-Werte einlesen
Jeder Lauf startet bei Ihren KPI-Werten, also dem erwarteten Deckungsbeitrag je Messpunkt, nicht bei pauschalen Kanal-Zielen.
- Schritt 2
Schwellen neu berechnen
Daraus berechnen wir die Gebots-Schwelle je Kampagne und Asset-Group bzw. Anzeigengruppe: den Ziel-ROAS oder Ziel-CPA, an dem sich Smart Bidding den Tag über ausrichtet.
- Schritt 3
Benachbarte Niveaus testen
Statt auf dem erstbesten Optimum sitzen zu bleiben, bewertet der Lauf auch die Gebots-Niveaus daneben nach erwarteter Wertschöpfung und testet sie kontrolliert an.
- Schritt 4
Pushen und strecken
Fällt eine Kampagne hinter ihre eigene Bestleistung zurück, pushen wir sie gezielt; ist der Rahmen knapp, streckt eine Restmonats-Simulation ihn über Tagesbudgets und bewusst niedrigere Gebots-Niveaus.
Schwellen-Steuerung
Wo die Gebots-Schwelle ihr Optimum hat
Gesucht wird allein die höchste Wertschöpfung – und genau darauf setzen die besten Smart-Bidding-Ziele für die Wirtschaftlichkeit, die wir täglich neu berechnen; nicht die maximale Effizienz je Abschluss und nicht das maximale Volumen. Dafür rechnen wir die steigenden Grenzkosten je zusätzlichem Abschluss gegen den Wert je Abschluss – der Grenzertrag (Wert minus Grenzkosten) fließt in die Gesamtwertschöpfung ein. Am Regler wählen Sie eine Schwelle; der Umschalter zeigt dieselbe Schwelle wahlweise als Ziel-CPA oder als Ziel-ROAS. Über schematische Monate und Kampagnentypen sehen Sie: Form und Zusammenhänge bleiben, optimale Schwellen liegen je Netzwerk bzw. Kampagnentyp anders und wandern über die Zeit – deshalb finden und bestätigen wir sie laufend neu.
Von der Methode zur Rechnung
So sähe das in Ihrem Konto aus.
Welche dieser Methoden bei Ihnen greift, entscheiden Angebot, Wettbewerb und Datenlage, nicht der Kampagnentyp. Die Match-Checkliste sagt Ihnen in sechs Fragen, ob sich unser Modell für Sie lohnt.
Wer das bei Jurodo verantwortet
Diese Rollen stehen hinter der Methode
- GATL
Google Ads Teamlead
Hält bei Jurodo zusammen, was im Tagesgeschäft sonst auseinanderdriftet: Methoden, Werkzeuge und Wissen im Kampagnen-Team.
Zur Rolle → - GAM
Google Ads Manager/-in
Die Person, die Ihre Google-Ads-Kampagnen tatsächlich baut, steuert und weiterentwickelt, von Persona-Recherche bis Anzeigenoptimierung.
Zur Rolle →
Verwandte Methoden im Bereich Steuerung & Optimierung
