Für Dienstleister
KPI-Werte definieren und modellieren
Lead × Closing-Rate × Customer Lifetime Value: Der KPI-Wert eines Leads liegt oft um ein Vielfaches über dem, was der Formular-Abschluss selbst nahelegt. Wir machen diese Kette in der Steuerung sichtbar.
Methode
Ohne KPI-Wert kein Profit-Driven.
Bei Dienstleistungen entsteht der eigentliche Wert erst nach der Anfrage, wenn daraus ein Auftrag oder Mandat wird. Wie lange der Weg dorthin dauert, ist sehr unterschiedlich: Ein Beratungsmandat für Geschäftskunden wird oft über Wochen und von mehreren Personen entschieden. Wer sich in einer akuten persönlichen Lage meldet, erteilt das Mandat dagegen allein und innerhalb weniger Tage. Ein Lead-Wert von 50 € macht Smart Bidding blind für die Tatsache, dass dieser Lead möglicherweise einen Kunden bringt, dessen Customer Lifetime Value ein Vielfaches davon beträgt: In der Beispielwelt des Dienstleister-Rechners sind das rund 4.950 € Deckungsbeitrag über Erst- und Folgeaufträge.
Wir rechnen rückwärts: Closing-Rate × durchschnittlicher Customer-CLV ergibt den echten KPI-Wert pro Lead.
Dabei bleibt es nicht bei einem Durchschnitts-Lead: Leadarten unterscheiden sich in Wandlungsquote und Deckungsbeitrag, eine Formular-Anfrage zu einer Leistung wandelt anders als ein qualifizierter Anruf oder ein Chat. Wir bewerten jede Leadart eigenständig; ein fiktives Beispiel aus derselben Beispielwelt wie der Dienstleister-Rechner, in der ein Erstauftrag 1.800 € Deckungsbeitrag bringt: Wandelt eine Leadart zu 30 % in Aufträge, ist ihr Lead 540 € wert, wandelt eine andere nur zu 5 %, sind es 90 €. Die Rückmeldung aus Ihrem CRM hält diese Werte laufend aktuell.
Welchen Wert Sie am Ende ansetzen, wirkt doppelt: Er steuert den Einkauf und ist zugleich die Zahl, aus der Wertschöpfung und Honorar gerechnet werden. Das System kennt Ihre Pipeline nicht, es nimmt die Vorgabe beim Wort. Ein zu hoch angesetzter Lead-Wert kauft deshalb nicht nur Leads ein, die nie in einen Auftrag wandeln, er weist auch Wertschöpfung aus, die real nicht entsteht, und erhöht damit unser Honorar. Ein zu niedriger lässt Volumen und Bemessungsgrundlage zugleich schrumpfen. Genau deshalb modellieren wir die Werte gemeinsam und schreiben sie offen fort.
Wie wir das machen
Was Sie davon haben.
Wir koppeln Ihr CRM (oder ein Lead-Scoring-Modell) an Google Ads via Offline-Conversion-Import und melden den nachgelagerten Customer-Value zurück, sodass Smart Bidding lernt, welche Lead-Quellen sich tatsächlich rechnen.
- KPI-Werte und CLV pro Geschäftsmodell und Sub-Promotion (Abo, E-Commerce, Lead)
- Initiales KPI-Modell zum Start, über die Laufzeit gemeinsam fortgeschrieben und an wechselnde Bedingungen angepasst
- Abgerechnet wird immer mit den Werten, die zum jeweiligen Zeitpunkt galten: Jede Fortschreibung wirkt ab dem Moment der Vereinbarung nach vorn, nicht rückwirkend
- KPI-Werte transparent in der KPI-Zielmatrix festgehalten, im Jurodo-Cockpit verlinkt
- Mitwirkung Ihres Ansprechpartners als fester Teil: gemeinsame Verantwortung für korrekte KPI-Werte
- Smart Bidding bekommt einen Euro-Wert geliefert, nicht nur einen Conversion-Tick
- Steuerung und Honorarrechnung auf derselben Zahl basierend: Ehrlichkeit zahlt sich für beide Seiten aus
Interaktiv ausprobieren
Was der hinterlegte Wert in der Auktion auslöst
Der KPI-Wert ist keine Reporting-Zahl, sondern die Obergrenze, an der Smart Bidding entscheidet. Setzen Sie ihn im Beispiel zu niedrig an, bleiben rentable Abschlüsse ungekauft; setzen Sie ihn zu hoch, kaufen Sie Abschlüsse ein, die mehr kosten, als sie einbringen. Dazwischen liegt das Maximum der echten Wertschöpfung – und genau diesen Punkt modellieren wir mit Ihnen.
Von der Methode zur Rechnung
Ob die Zahlen das bei Ihnen hergeben, klären wir vorher.
Diese Arbeit setzt auf sauberen Werten und einer belastbaren Messung auf. Die Match-Checkliste fragt genau das ab und sagt Ihnen in sechs Fragen, wo Sie stehen: anonym, ohne Anmeldung.
Wer das bei Jurodo verantwortet
Diese Rollen stehen hinter der Methode
Verwandte Methoden im Bereich KPI-Werte & CLV
