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Konzept · Wirtschaftlichkeit

ROAS

Return on Ad Spend: Umsatz pro Werbe-Euro. Eine bekannte Kennzahl, die ohne Deckungsbeitrag wenig über Rentabilität sagt.

Konzept

ROAS = Umsatz / Mediaspend

Klassische Branchen-Kennzahl: gibt an, wie viel Umsatz jeder eingesetzte Werbe-Euro generiert.

Hoher ROAS klingt gut, sagt aber nichts über Profitabilität, solange die DB-Quote unklar ist. ROAS 5 bei 10 % DB ist schlechter als ROAS 2 bei 50 % DB.

In der Praxis bei Jurodo

Wann wir ROAS einsetzen

Wir zeigen ROAS als Begleit-Kennzahl, um die Anschlussfähigkeit zu bestehender Reporting-Praxis zu wahren; die Steuerung läuft aber über Wertschöpfung und KPI-Wert.

Wichtig ist, welche Zahl gemeint ist. Der ROAS im Reporting rechnet mit direkt zurechenbarem Umsatz: dem Umsatz, den die Conversion selbst meldet, ohne Customer Lifetime Value und ohne Attributions-Gewichtung. Der Ziel-ROAS im Bidding rechnet dagegen mit dem Conversion-Wert, also mit Ihren KPI-Werten samt CLV-Faktor und Up- bzw. Down-Attribution. Beide sind richtig, aber sie stehen auf unterschiedlichen Basen und dürfen nicht gegeneinander gehalten werden.

Beim Onboarding rechnen wir beide Ziele auseinander: den Reporting-Zielwert aus DB-Quote und gewünschtem Wertschöpfungs-Beitrag, den Ziel-ROAS fürs Bidding aus denselben KPI-Werten, mit denen das Konto steuert. So bleibt konsistent, was verglichen wird.

Das große Ganze

Vom einzelnen Begriff zum großen Ganzen: die Jurodo-Methoden dahinter und die strategischen Herausforderungen, auf die dieser Begriff einzahlt.

Vom Begriff zur Rechnung

Rechnen wir es an Ihren Zahlen durch.

Ob das in Ihrem Konto wirtschaftlich ist, entscheiden Marge, Datenlage und Marktnachfrage, nicht die Definition. Die Match-Checkliste sagt Ihnen in sechs Fragen, wo Sie stehen.