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Konzept · Attribution

Conversion-Latenz

Die Zeit zwischen Erst-Kontakt und Auftrag, bei Dienstleistern die längste von allen. Der Grund, warum ohne CRM-Rückkopplung kaum etwas im Konto ankommt.

Konzept

Was Latenz über Werbe-Wirkung verrät

Conversion-Latenz misst, wie weit Erst-Klick und Conversion zeitlich auseinanderliegen. Lange Latenz heißt: Upper-Funnel-Kontakte wirken lange nach. Das Standard-Tracking-Fenster schneidet die Verteilung ab; was danach passiert, ist ohne Latenz-Analyse unsichtbar.

Im Lead-Geschäft liegen zwischen Anfrage und Auftrag regelmäßig Wochen bis Monate: Angebot, Rückfragen, Freigabe, oft mehrere Beteiligte auf Kundenseite. Die Anfrage selbst kommt schnell, der Wert entsteht spät.

Für die Steuerung ist die entscheidende Frage, ob der Auftrag noch ins Import-Fenster fällt. Wenn nicht, spielt der Offline-Conversion-Import die am höchsten qualifizierte Zwischenstufe zurück, etwa den Sales-qualifizierten Lead (SQL), statt auf einen Abschluss zu warten, den Google nie sieht.

Zwischen Erst-Klick und Abschluss liegt eine Verteilung über Tage. Das Tracking-Fenster endet mitten darin – was dahinter liegt, passiert trotzdem, kommt im Konto aber nicht mehr an.

Tracking-Fenstertypisch 30 oder 90 TageAnteil der AbschlüsseTage zwischen Erst-Klick und Conversion
im Tracking-Fenster gezählt findet statt, kommt in der Messung nicht an
Schematische Darstellung: Sie zeigt die Form der Verteilung, keine gemessenen Daten. Die Balkenhöhen sind gezeichnet und haben deshalb bewusst keine Skala; die einzige Zahl in der Grafik ist die Breite des Standard-Tracking-Fensters. Wie Ihre Verteilung tatsächlich aussieht und wie viel davon jenseits des Fensters liegt, zeigt erst die Attributionsanalyse in Ihrem Konto. Genau daraus leiten wir die Auf- und Abschläge auf Ihre KPI-Werte ab.

In der Praxis bei Jurodo

Latenz-Analyse als Jurodo-Methode

Wir messen die Latenz je Stufe des Lead-Funnels aus den Google-Ads-Daten, Google Analytics und der Zeitachse in Ihrem CRM. Erst die dritte Quelle zeigt, wie viel nach dem Formular noch passiert.

Aus dem Ergebnis fällt die Entscheidung, welche Stufe als Proxy zurückgespielt wird und wie hoch die Aufschlags-Faktoren für die Up-Attribution ausfallen. Diese Faktoren entstehen in der Attributionsanalyse: Dort legen wir die Latenzen aller Kanäle und Traffic-Quellen gegeneinander und verteilen die Effekte per Up- und Down-Attribution um, damit sich Formular, Anruf und Chat desselben Interessenten nicht doppelt gutschreiben.

Das große Ganze

Vom einzelnen Begriff zum großen Ganzen: die Jurodo-Methoden dahinter, die strategischen Herausforderungen, auf die dieser Begriff einzahlt, und die konkreten Fragen, in denen er auftaucht.

Vom Begriff zur Rechnung

Was davon in Ihrem Funnel steckt, sagt Ihnen eine Rechnung.

Wo bei Ihnen der Wert entsteht, hängt an Ihren Wandlungsquoten. Die Match-Checkliste prüft in sechs Fragen, ob sich unser Modell für Sie lohnt: anonym, ohne Anmeldung.