Konzept · Attribution
Attribution
Wem ein Abschluss zugerechnet wird. Das Wort meint zwei verschiedene Ebenen: Googles Modell verteilt, was es gemessen hat, unsere Attribution ergänzt, was es nicht sehen konnte.
Konzept
Zwei Ebenen, die nicht dasselbe tun
Attribution beantwortet die Frage, welchem Werbekontakt ein Abschluss zugerechnet wird. In Ihrem Konto passiert das auf zwei Ebenen, und die werden häufig verwechselt.
Die erste Ebene ist Googles eigenes Attributionsmodell, heute in der Regel datengetrieben. Es nimmt eine bereits gemessene Conversion und verteilt sie auf die Touchpoints, die es beobachtet hat. Entscheidend ist, was es dabei nicht kann: Es sieht ausschließlich Google-Ads-Kontakte, ausschließlich innerhalb des Tracking-Fensters und ausschließlich das, was technisch messbar war. Es verteilt vorhandenen Wert um, es erzeugt keinen.
Die zweite Ebene ist unsere. Up-Attribution und Down-Attribution setzen auf dem Ergebnis der ersten auf und bilden ab, was dort strukturell fehlt, und zwar nicht nur zwischen Google-Ads-Kampagnen, sondern über den gesamten Traffic, der auf Ihre Flächen kommt: organische Suche, Direkt-Einstieg, E-Mail, Social Media und Offline-Kontakte. Wo eine Kampagne im Funnel sitzt, entscheidet, ob ein Auf- oder ein Abschlag gerechtfertigt ist.
| Ebene | Sieht | Tut | Sieht nicht |
|---|---|---|---|
| Googles Attributionsmodell | Google-Ads-Kontakte im Tracking-Fenster, soweit technisch messbar | verteilt eine bereits gemessene Conversion auf die beobachteten Touchpoints um; neuen Wert erzeugt es dabei nicht | jeden Kontakt außerhalb von Google Ads und alles jenseits des Tracking-Fensters |
| Jurodos Up- und Down-Attribution | den gesamten Traffic auf Ihre Flächen: organische Suche, Direkt-Einstieg, E-Mail, Social Media, Offline | setzt auf dem Ergebnis der ersten Ebene auf und modelliert die Lücke: Auf- bzw. Abschlag auf den KPI-Wert nach Funnel-Layer | den einzelnen Abschluss, denn gewichtet wird je Funnel-Layer, nicht je Messpunkt |
Die zweite Ebene ersetzt die erste nicht, sie korrigiert ihr Ergebnis.
- Beide Ebenen wirken auf dieselben Messpunkte; es entstehen dadurch keine zusätzlichen Conversion-Aktionen.
- Der Auf- bzw. Abschlag wird als Prozentsatz auf den KPI-Wert ausgewiesen, im Cockpit und in der Abrechnung.
In der Praxis bei Jurodo
Warum es die zweite Ebene braucht
Wenn eine Kampagne weit vor dem Abschluss ansetzt, liegen zwischen Kontakt und Auftrag viele Stationen, und an jeder geht Messbarkeit verloren: fehlende Einwilligung, Wechsel vom Handy zum Desktop, Wechsel des Kanals, Browser, die Kennungen verkürzen. Der Beitrag ist da, er kommt im Messfenster nur nicht vollständig an. Das ist kein Fehler von Google, sondern die Grenze dessen, was ein Konto über sich selbst wissen kann.
Wie groß diese Lücke ist, schätzen wir nicht, sondern leiten es ab: Die Attributionsanalyse führt die Cross-Channel-Pfade aus Google Analytics mit den Conversion-Latenzen zusammen und deckt dabei bewusst den gesamten Traffic ab, nicht nur Google Ads. Daraus fallen die Faktoren, die wir gemeinsam mit Ihnen festlegen und laufend nachziehen.
Das große Ganze
Vom einzelnen Begriff zum großen Ganzen: die Jurodo-Methoden dahinter, die strategischen Herausforderungen, auf die dieser Begriff einzahlt, und die konkreten Fragen, in denen er auftaucht.
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Vom Begriff zur Rechnung
Was davon in Ihrem Funnel steckt, sagt Ihnen eine Rechnung.
Wo bei Ihnen der Wert entsteht, hängt an Ihren Wandlungsquoten. Die Match-Checkliste prüft in sechs Fragen, ob sich unser Modell für Sie lohnt: anonym, ohne Anmeldung.