Konzept · Attribution
Down-Attribution
Markdown auf KPI-Werte im Lower Funnel, um Mehrfachzählung mit Mid- und Upper-Funnel-Touchpoints zu vermeiden.
Konzept
Warum Lower-Funnel weniger Credit verdient
Lower-Funnel-Conversions sind oft das Resultat vorgelagerter Touchpoints: Suchen nach der Marke entstehen, weil Upper-Funnel-Kampagnen vorher gewirkt haben.
Down-Attribution multipliziert den KPI-Wert mit einem Faktor < 1 (z. B. 0,7), damit Lower-Funnel nicht den Credit für die ganze Customer Journey beansprucht.
- Verhindert, dass Last-Click-Modelle den Effekt aufgewendeter Upper-Funnel-Budgets aufzehren.
- Signale sind Kanalüberschneidungen und eine reine Lower-Funnel-Positionierung: geringe Neubesucherquote, wenige Spät-Conversions, etwa bei Brand-Suche oder ausschließlichem Remarketing.
- Macht Lower-Funnel-Spend ehrlicher: stagnierende Marken-Suche heißt, dass das Upper-Funnel nicht trägt.
- Gegenstück zu Up-Attribution.
In der Praxis bei Jurodo
Down-Attribution im Steuerungs-Alltag
Wir setzen Down-Attribution besonders bei starken Marken ein, deren Brand-Suchen sonst Werbe-Erfolg vortäuschen würden, ebenso bei ausschließlichem Remarketing mit geringer Neubesucherquote.
Die Faktoren entstehen gemeinsam mit der Attributionsanalyse; sie sind kein Pauschal-Rabatt, sondern ein datenbasierter Markdown, den wir als Prozentsatz auf den KPI-Wert im Cockpit und in der Abrechnung ausweisen.
Das große Ganze
Vom einzelnen Begriff zum großen Ganzen: die Jurodo-Methoden dahinter und die strategischen Herausforderungen, auf die dieser Begriff einzahlt.
Verwandte Methoden
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